Fußball RHEINPFALZ Plus Artikel FCK II: Coach Bugera muss in der Innenverteidigung improvisieren

Melvin Wiesnet (links) vom FCK II behält im Testspiel im Zweikampf die Oberhand gegen Jonas Ahlert (Emmelshausen-Karbach).
Melvin Wiesnet (links) vom FCK II behält im Testspiel im Zweikampf die Oberhand gegen Jonas Ahlert (Emmelshausen-Karbach).

Die FCK-Zweite bleibt in der Oberliga nach der FKP-Niederlage vorne. Am Samstag steigt das letzte Testspiel vor dem Wiederbeginn. Aber der FCK-Trainer hat auch Sorgen.

Noch ein Test, dann geht es für den FCK II wieder los in der Oberliga. Die Niederlage des Konkurrenten FK Pirmasens im Nachholspiel bei der TuS Koblenz will der FCK-Trainer nicht überbewerten. Er hat andere Sorgen, die die Innenverteidigung betreffen.

Die 1:2-Niederlage des FK Pirmasens im Oberliga-Nachholspiel bei der TuS Koblenz haben natürlich alle beim 1. FC Kaiserslautern II registriert. Bleibt doch der FCK II dadurch mit einem Punkt Vorsprung an der Tabellenspitze. FCK-Trainer Alexander Bugera sieht die Niederlage des Konkurrenten um den Aufsteig aber eher nüchtern. „Klar, das ist schön für uns, weil wir so vorne bleiben“, sagt der 47-Jährige. „Aber da ist noch gar nichts entschieden. Es sind noch so viele Punkte zu vergeben – das wird bis zum Schluss spannend bleiben.“

Smiljanics Ausfall als Stimmungsdämpfer

Der FCK-Trainer hat vielmehr mit anderen Baustellen zu tun. Vor allem in der Innenverteidigung, wo bislang Drini Miftari nach einer Blessur, die er sich bei der Hallen-Stadtmeisterschaft zugezogen hatte, noch in keinem der drei Testspiele mitwirken konnte. Zwei davon bestritt der FCK II in der vergangenen Woche. Zunächst am Mittwoch gegen Verbandsligist TuS Steinbach (6:1), dann am Samstag gegen Oberliga-Konkurrent FC Emmelshausen-Karbach (4:0). Ein Spiel, mit dem Bugera sehr zufrieden war: „Da haben wir eine super erste Halbzeit gespielt“, lobt er sein Team, das vor der Pause alle vier Tore erzielte. „Da hat man gemerkt, dass jetzt die Spritzigkeit wieder da ist.“

Aber es gab auch einen Stimmungsdämpfer. Denn mit Ivan Smiljanic verletzte sich in dieser Partie auch der einzig noch verfügbare Innenverteidiger. Improvisieren war angesagt – wie schon die ganze Zeit wegen des Ausfalls von Miftari. „Wir haben da in der Innenverteidigung in der Vorbereitung viel durchprobiert, mal mit David Schramm, mal mit Maksym Bochan. Im Spiel gegen Karbach hat dann sogar Erik Müller nach dem Ausfall von Ivan Innenverteidiger gespielt.“ Der 19-jährige Müller, der nach wie vor bei den Profis mittrainiert, habe das übrigens sehr gut gemacht, merkt Bugera an. „Der hat mit Dylan Esmel und Max Wilschrey zwei richtig gute Oberliga-Stürmer in Schach gehalten.“

Wer nun im letzten Testspiel gegen Baden-Verbandsligist Fortuna Heddesheim (Samstag, 14 Uhr, in Bürstadt) in der Innenverteidigung spielt, ist offen. Immerhin besteht die Hoffnung, dass Miftari dann wieder spielen kann. Vielleicht auch Smiljanic. Ansonsten heißt es wieder: improvisieren und ausprobieren.

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