Kaiserslautern Fahnen und Blumen
Eine Initiative für die Eisenbahnstraße und die Schneiderstraße will mit einer Sofortmaßnahme das Bild der beiden Straßenzüge aufhübschen. Es ist eine Reaktion auf die Frequenzverluste, die der Weggang von C&A und Aldi in der Eisenbahnstraße und die Shopping-Mall gebracht haben.
Mit einer ersten Maßnahme ist gestern Abend die Initiative Eisenbahnstraße/Schneiderstraße, der Francoise Kaminke, Annette Fuchs-Lössl, Ines Dienes, Michael Kerker, Jochen Lössl, Heinz Degen, Frank Ganter, Markus Burger und Christian Brand angehören, an die Öffentlichkeit getreten. Die Initiative stellte ein Konzept vor, das mit Fahnen und Blumen die Eisenbahnstraße und die Schneiderstraße in den nächsten Wochen aufhübschen soll. Die Gemeinschaft sieht darin eine Sofortmaßnahme, um das Straßenbild optisch aufzupeppen. Der Sprecher der Initiative, Michael Kerker, sagte bei der Vorstellung der Aktion, man wolle mit der kurzfristigen Maßnahme Aufmerksamkeit erzeugen, Emotionen schaffen, ein positives Gefühl vermitteln. Die Fahnenaktion steht unter dem Motto „Schau doch mal rein“ und soll Besucher und Kunden der Innenstadt für die Eisenbahnstraße und Schneiderstraße interessieren. Die ersten drei 1,05 auf 1,80 Meter großen Fahnen wurden in Höhe der Firma Kerker bereits gehängt. Sie dienen als Muster und Anregung, wie die Eisenbahnstraße und die Schneiderstraße beflaggt werden können. Es gibt Fahnen in unterschiedlichen Farben und Motiven. Nach Möglichkeit sollen sie alle die Botschaft „Schau doch mal rein“ tragen. Sie können aber auch individuell beschriftet werden. Die Fahnenaktion setzt wie auch die geplante Blumenpflanzaktion in den Baumscheiben auf die Eigeninitiative der Anlieger. Kerker äußerte gestern Abend die Hoffnung, 24 Fahnen hissen zu können und bis Ende Juli damit durch zu sein. Die Kosten für die Fahnen tragen die Anlieger. Gegenüber der RHEINPFALZ sagte Kerker, dass bereits 16 Zusagen für die Fahnen vorliegen. Das Citymanagement unterstützt die Aktion der Anlieger, auch finanziell. Hanno Scherer, der Chef des Citymanagements, zeigte sich gestern Abend dankbar dafür, dass die Initiative das Heft in die Hand nehme. Scherer betonte die Notwendigkeit einer Sofortmaßnahme in der Eisenbahnstraße und der Schneiderstraße. Er kenne die wirtschaftliche Situation des Handels in dem Bereich. Wichtig sei, dass die Mehrheit der Anlieger jetzt mitziehe. Auf zwei Treffen des Citymanagements mit den Anliegern im Fritz-Walter-Stadion habe man festgestellt, dass es einerseits Sofortmaßnahmen, andererseits Maßnahmen mit zeitlicher Entwicklung für die Geschäftsstraßen geben müsse. Der Chef des Citymanagements unterstrich die Notwendigkeit, eine Identität für die Eisenbahnstraße zu finden. Vorbilder sah er in der WM-Meile 2006 und in der Straße des Lichts. EINWURF |rdz