Kaiserslautern Entscheidung zu Friedenskapelle angemahnt

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Der Verein für Baukultur und Stadtgestaltung hat eine Entscheidung in Sachen Friedenskapelle angemahnt.

Der Verein will, wie berichtet, mit der Volkshochschule, dem Kulturreferat der Stadt und der Zukunftsregion Westpfalz ein „soziokulturelles Stadtteilzentrum Friedenshalle“ gestalten, in dem sowohl Veranstaltungen als auch Integrationskurse für Flüchtlinge stattfinden. Auch die Tai-Chi-Akademie hatte sich bei einer städtischen Ausschreibung als Interessent beworben. Die Akademie unterrichtet Kung-Fu, Tai-Chi-Chuan und Qi Gong und möchte ihr Angebot ausweiten. Eine Entscheidung wurde jedoch vertagt, da der Stadtvorstand eine Prüfung beschlossen hat, ob die Friedenskapelle neben der Hohenecker Burgherrenhalle als vorübergehende Unterkunft für Flüchtlinge dienen könnte. Karin Kolb, die Vorsitzende des Vereins für Baukultur und Stadtgestaltung, fordert nun eine Entscheidung. Der Oberbürgermeister informiere am heutigen Dienstag in Hohenecken über eine mögliche Nutzung der Burgherrenhalle, da frage sich der Verein, was das für die Friedenskapelle bedeute. „Ist der Bedarf als Flüchtlingsunterkunft damit vom Tisch? Was bedeutet das für die Bewerbungen?“, fragt sie. Der Verein finde diese Hinhaltetaktik des Oberbürgermeisters „einfach unerträglich“. Auch das Verhalten den Vereinen gegenüber, die von den Bürgern der Stadt getragen werden und sich ehrenamtlich für deren Belange einsetzen, sei mehr als peinlich. Die Stadt erklärte dazu, die Friedenskapelle sei „nach wie vor in der Prüfung“. Eine Entscheidung solle in der Ratssitzung im Dezember erfolgen. (dür)

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