Kaiserslautern Entscheidung gefallen: Skateanlage für „das Loch“

Hier, auf einer freien Fläche in der Löwenstraße, soll bald ein Skatepark aufgebaut werden.
Hier, auf einer freien Fläche in der Löwenstraße, soll bald ein Skatepark aufgebaut werden.

Die Stadt will auf einer Freifläche in der Löwenstraße neben dem Parkhaus mithilfe von Landesfördermitteln testweise einen Platz für Jugendliche gestalten. Soll es ein Basketballfeld oder eine Skateanlage sein, war die Frage. Eine Abstimmung sorgte für Klarheit.

In einer Umfrage unter Jugendlichen, erhielt die Skateanlage den Zuschlag, teilt die Stadtverwaltung mit. Innerhalb weniger Tage wurden 1638 Stimmen abgegeben, davon 1191 auf Instagram, die restlichen am Infostand während „Lautern blüht auf“. Gerade einmal 70 Stimmen trennten am Ende den Basketballplatz (784 Personen) von der Skateanlage (854).

Sechs Monate lang soll die Skatebahn bestehen, dann will die Stadt – das Citymanagement begleitet das Projekt federführend – gemeinsam mit den Jugendlichen erläutern, wie und wo es weitergeht. „Unser Ziel ist es, Jugendlichen in der Innenstadt dauerhaft eine neue Fläche zur eigenen Nutzung anzubieten. Offen sind noch das Wie und das Wo. Dafür ist das Projekt unser Testballon“, erklärt Oberbürgermeisterin Beate Kimmel.

Testphase soll noch in Frühjahr starten

Laut Jugenddezernentin Anja Pfeiffer geht die Grundidee auf einen Antrag aus dem Stadtrat zurück. Die CDU hatte diesen im März 2023 eingebracht, auch das Jugendparlament forderte in der Vergangenheit immer wieder Rückzugsorte und Plätze, die sich an den Bedürfnissen junger Menschen orientieren. Über die Jugendeinrichtungen und den Jugendhilfeausschuss seien nach dem Stadtratsbeschluss Ideen und Vorschläge für geeignete Plätze gesammelt worden, so Pfeiffer. Auch das Jugendparlament sei gefragt worden. Eine kleine verwaltungsinterne Arbeitsgruppe aus Citymanagement und Jugendreferat habe sich dann am Ende für den ursprünglich auch vom Stadtrat gewünschten Platz in der Löwenstraße entschieden.

Aus dem Post-Corona-Fördertopf des Landes „Innenstadt-Impulse“ fließen 33.000 Euro in die Umgestaltung des Platzes. Im nächsten Schritt soll ein Mietvertrag mit ContiPark als Vermieter der Fläche, die unter Jugendlichen auch als „Loch“ bekannt ist, vorbereitet werden, erklärt die Stadt. Zudem wird demnächst ein Unternehmen ausgewählt, das mobile Skateparks vermietet. Noch im Frühjahr soll die Testphase starten.

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