Kaiserslautern Ehemaligentreff im Fritz-Walter-Stadion

Innenbandzerrung, Reizung im Sehnenansatz, Schlag gegen die Wade, nach dem Spiel gegen Kickers Offenbach stehen drei neue Namen auf der Verletztenliste der U23 des 1. FC Kaiserslautern. Und am heutigen Samstag, 14 Uhr, kommt der Tabellenvierte Wormatia Worms ins Fritz-Walter-Stadion.

Jammern will FCK-II-Trainer Konrad Fünfstück nicht, auch wenn er jede Menge Gründe hätte. Nach der 0:3-Niederlage in Offenbach fehlt mit Thorsten Reiß eine der Stützen (Innenbandzerrung), außerdem Irvin Raúl Parra (Reizung), Daniel Hammel (Wade), Marcell Öhler hat die Grippe „flachgelegt“, Manfred Osei-Kwadwo ist noch Rot-gesperrt, dann sind da noch die Langzeitverletzten Michael Schultz, Christopher Kracun und Jan-Ole Sievers. „Personell sieht es nicht sehr gut aus in der U23“, gibt der Coach zu und erzählt, dass in der vergangenen Woche zeitweise gerade einmal 13 Spieler im Training waren. Bange ist ihm trotzdem nicht. „Wir haben jetzt den nächsten schweren Gegner vor uns, und auf den freuen wir uns“, sagt er. Für Fünfstück ist der 17. Spieltag rein rechnerisch so etwas wie der Abschluss der Hinrunde, auch wenn das erste Spiel der Rückrunde ansteht. Einfach wird der nicht, meint der Trainer und zieht als Beispiel für die Qualität von Worms zwei Ergebnisse heran: „den 5:1-Sieg gegen den Meisterschaftsfavoriten Homburg und das 1:0 gegen Saarbrücken“. Sie zeigen klar die Qualität von Wormatia Worms. Es ist eine in sich homogene und funktionierende Mannschaft. Dass der ein oder andere Spieler auf dem Fröhnerhof Fußball spielen lernte, sorge bestimmt dafür, dass er „mit sehr viel Freude und Feuer“ in die Partie gehen wird. Fünfstück freut sich besonders auf Benjamin Maas, seinen ehemaligen Kapitän aus Greuther-Fürth-Zeiten. Er stand letzte Saison im Aufstiegskader von Darmstadt 98 und arbeitet jetzt in Worms als Innenverteidiger. Dann sind da noch Ricardo Antonaci, Sandro Loechelt und Benjamin Himmel. Außerdem Sascha Wolfert, der von Kaiserslautern über Wehen Wiesbaden und Elversberg zur Wormatia kam, Enis Saiti, ehemals FCK II, nach einer Saison bei Waldhof Mannheim nach Worms gewechselt, und Alan Stulin, der Deutsch-Pole, bis 2013 beim FCK II, mit Länder- und Erstligaspieleinsätzen für Polen. Er ist seit Januar bei der Wormatia. Respekt hat Fünfstück außerdem vor Tim Paterok, dem „sehr guten Torwart von der TSG Hoffenheim. Wir wissen um die Qualität, haben aber auch in Offenbach nicht alles schlecht gemacht“. Fünfstück gibt zu, dass die Mannschaft enttäuscht ist von den Niederlagen der letzten Spiele. „Für den Aufwand, den wir jeden Tag bringen, sind wir nicht zufrieden. Wir brauchen einfach wieder mal das Quäntchen Glück, damit sich die Jungs mal wieder belohnen.“ (huzl)

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