Handball RHEINPFALZ Plus Artikel Dansenberg II will zurück in die Erfolgsspur

Patrick Schulze vom TuS II versucht es gegen Mundenheims Simon Schleidweiler (oben) und Timo Naas.
Patrick Schulze vom TuS II versucht es gegen Mundenheims Simon Schleidweiler (oben) und Timo Naas.

Im letzten Spiel des Jahres steht für den TuS Dansenberg II in der Handball-Oberliga am Sonntag (18 Uhr) das Rheinhessen-Pfalz-Derby bei der HSG Worms auf dem Programm. Für die Mannschaft von Trainer Sebastian Wächter geht es darum, nach der knappen Niederlage im Spitzenspiel gegen die VTV Mundenheim so schnell wie möglich wieder in die Erfolgsspur zu kommen.

„Wir müssen in Worms nachlegen, wenn wir in der Spitzengruppe bleiben wollen“, stellt Wächter klar. Durch die Niederlage im Spitzenspiel verpasste die Perspektivmannschaft den möglichen Sprung auf den Platz an der Sonne. Der Rückstand auf die ungeschlagenen Ludwigshafener (20:0 Punkte) beträgt vier Punkte. Dansenberg hatte gegen den ehemaligen Drittligisten Nehmerqualitäten gezeigt, war in der Schlussphase drauf und dran, einen Fünf-Tore-Rückstand wettzumachen. Beim Stand von 24:24 (57.) hatte Marco Holstein die große Chance zur Führung, scheiterte jedoch am stark reagierenden VTV-Torwart. Zuvor hatte er sein Team mit fünf Toren in Folge zum zwischenzeitlichen 17:19 (42.) fast im Alleingang in Schlagdistanz gebracht.

Der Knackpunkt

„Ein Punkt wäre mehr als verdient gewesen“, fand deshalb sein Trainer, der die Zeitstrafe gegen Pascal Theuer zwei Minuten vor dem Ende des Spiels als Knackpunkt sah. Mit einem Mann weniger auf der Platte kassierte der TuS den Fangschuss. Das Siebenmeterverhältnis (1:6) warf einige Fragen auf. Dass Mundenheim nur eine Zeitstrafe kassierte, der TuS hingegen vier, schmeckte den Dansenbergern ganz und gar nicht. „Auch wenn einige Entscheidungen mehr als fragwürdig waren, haben wir bis zum Schluss gekämpft und konnten die Halle erhobenen Hauptes verlassen. Mit etwas mehr Glück wäre auch mehr drin gewesen“, fand Wächter. Nun gelte es den Blick wieder nach vorne zu richten.

Vor Worms gewarnt

Für Abwehrchef Pascal Theuer ist es das erste Spiel an alter Wirkungsstätte seit seinem Wechsel in die Westpfalz vor einem Jahr. Worms verfügt über eine junge Mannschaft mit talentierten Spielern, von denen einige ihr Handwerk in den Nachwuchsmannschaften von Drittligist TV Hochdorf erlernten. Das Markenzeichen der Nibelungenstädter ist eine offensive 5:1-Abwehr, aus der heraus sie durch schnelles Umschaltspiel versuchen, die einfachen Tore zu machen. „Sie spielen aber auch einen dynamischen Positionsangriff und verfügen über starke Rückraumschützen“, warnt Wächter davor, den Gegner zu unterschätzen.

So spielen sie

TuS Dansenberg II: Seitz/Haubeil (Tor), M. Holstein, Jung, T. Holstein, Wetz, Schulze, Hofmann, Wächter, Bold, Kurz, Kölsch, Heringer, Theuer

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