Kaiserslautern
Bogenschießen: SV Bruchmühlbach rutscht auf den letzten Tabellenplatz ab
Die Stadt Konstanz ist kein gutes Pflaster für die Pfeile des SV Bruchmühlbach. Dort war am dritten Wettkampftag in der Dritten Bundesliga so was von der Wurm drin. Nichts ging, aber auch gar nichts. Bitter, die Bruchmühlbacher stehen nun vor dem letzten Kampftag auf dem letzten Tabellenplatz. Der Abstieg droht.
Dabei waren die Bogenschützen Heinz Kinder, Michael Bader, Guido Kurz, Jan Loibnegger und Michael Zahm als Tabellenfünfte nach Konstanz gefahren und mussten nur auf den verhinderten Karl Weber verzichten. Loibnegger war verletzt, wollte aber ins Geschehen eingreifen. Das war die Ausgangslage. Der Start ins Geschehen konfrontierte die Westpfälzer Bogenschützen gleich mit den Mannschaften, die sich im oberen Tabellenbereich eingenistet hatten. Schömberg, Nürtingen, Riegel und die zweite Pfälzer Mannschaft aus Waldsee spannten auch die Pfeile in Konstanz wie in einer anderen Liga. Bruchmühlbach hielt zwar tapfer dagegen, Matchpunkte waren aber keine drin. Das Glück war fern, und auch die Pfeile zeigten keinerlei Einsicht für das Begehren der Mannen aus Bruchmühlbach: Es prasselte nur Niederlagen, da nützte es nichts, dass es mitunter ganz knapp und hauchdünn zuging. Matchpunkte gab es keine.
Nur ein Punkt
Die Hoffnung auf die so notwendige Punkteausbeute lag nun verdichtet und schwer auf den Matches in den Kellerduellen. Ging es doch hier gegen die Mitstreiter in Sachen Klassenverbleib. „Jetzt ging ausgerechnet gar nichts mehr. Vor allem meine Leistung brach ein“, nahm der Teamsprecher des SV Bruchmühlbach, Michael Zahm, die Bürde auf seine Schultern. Im direkten Vergleich mit der abstiegsgefährdeten Konkurrenz aus Odenheim, Litzelstetten und Reutlingen reihten sich nun ebenfalls Niederlage an Niederlage. Einzig gegen das bislang immer bezwungene Team aus Reutlingen reichte es nach einer vielversprechenden anfänglichen Führung zu einem Unentschieden. Das war der einzige Punkt eines langen Tages.
Woran es lag? War es die Konzentration, Müdigkeit nach der langen Anfahrt, war der berühmte Knick in der Optik vorhanden, oder die Pfeile verhext? Mühsam im Nachhinein zu grübeln. Die Ausbeute bei den Wettkämpfen in Konstanz war mager, und der Sog des Abstieges wirkt bereits schwer. Dennoch: „Wir werden am letzten Wettkampftag nochmals alles versuchen, um den Rückstand von vier Punkten noch aufzuholen“, blicken Michael Zahm und seine Truppe nach vorne. Am 1. Februar in Reutlingen fällt die Entscheidung.