Kaiserslautern RHEINPFALZ Plus Artikel Bogenschießen: SV Bruchmühlbach klettert auf Platz fünf

Konzentriert: das Team des SV Bruchmühlbach.
Konzentriert: das Team des SV Bruchmühlbach. Foto: Loibnegger/Frei

Der SV Bruchmühlbach war mit Guido Kurz, Michael Bader, Karl Weber, Jan Loibnegger und Michael Zahm nach Nürtingen zum zweiten Rundenkampf gefahren, musste nur auf den verhinderten Heinz Kinder verzichten. Von Tabellenplatz sieben aus wollten die Bruchmühlbacher Bogenschützen eigentlich nur eins, weiter hoch.

Schwieriges Unterfangen, hatte es sich doch gleich am ersten Wettkampf klar gezeigt, die Tabelle der Dritten Bundesliga ist ganz klar zweigeteilt. Schömberg, Nürtingen und Waldsee dominieren die Liga, der Rest kämpft gemeinsam gegen den Abstieg.

Für die Bruchmühlbacher ging es gleich im ersten Match gegen „einen von oben“, gegen Nürtingen. Die Westpfälzer gaben alles, konnten den Gegner auch ärgern, zwangen ihn in fünf Sätze, verloren dann aber mit 7:3. „Das war ein gutes Warmlaufen“, wollte sich Teamsprecher Michael Zahm nicht gleich entmutigen lassen, zumal der Tabellenführer Schömberg bereits seine Pfeile auf das Gold in der Mitte der Scheiben einschwor.

Bruchmühlbach hielt konzentriert dagegen und ging mit 5:5 und einem Unentschieden aus Match Nummer zwei. Die Pfeile hatten offensichtlich nun die richtige Witterung aufgenommen, die Schützen zudem an Sicherheit gewonnen. Gegner Nummer drei, Litzelstetten, verlor chancenlos gegen den SV. Dann sahen sich die beiden Pfälzer Mannschaften im Duell an den Scheiben.

Die ersten Pfeile flogen gegen Nürtingen. Wir konnten sie zwar ärgern und in fünf Sätze zwingen, mussten uns aber mit 7:3 am Ende geschlagen geben. Trotzdem ein gutes Warmlaufen. Gegen Schömberg, Anführer der Tabelle, lief es recht gut, und das Team sicherte sich mit einem Unentschieden den ersten Matchpunkt. Litzelstetten hatte gar keine Chance und verlor in glatt vier Sätzen.

Im letzten Match vor der Pause ging es gegen die TG Waldsee. Die Westpfälzer zogen Pfeil um Pfeil konzentriert auf die Bögen, die Trefferquote war hoch, die TG Waldsee leistete sich eine Schwäche. Aber nur kurz, dann hatte Waldsee wieder die Pfeilspitze vorne. Nach fünf Sätzen gewann die TG, und der SV hatte das Nachsehen.

Was war nun in den anstehenden Matches gegen die direkten Konkurrenten möglich? Odenheim hatte sich noch nicht gut präsentiert, da sollten wichtige Punkte drin sein. Die ließ Bruchmühlbach dann aber liegen. Genauso erging es der Mannschaft gegen Riegel, und das, obwohl die Pfälzer ihr bestes Tagesmatch ablieferten. Riegel war besser und nahm die Punkte mit. Das letzte Match gegen Reutlingen versüßte das Punktekonto des SV dann aber doch noch. Nach drei Sätzen stand Bruchmühlbach siegreich da.

„Eng bleibt es. Wir führen mit Platz fünf die zweite Hälfte der Tabelle an. Das ist zwar schön, hat aber nicht wirklich was zu bedeuten. Zu eng sind die Abstände dahinter. Nach vorne wird nichts mehr möglich sein“, fasst Michael Zahm den Wettkampf zusammen. Für die letzten beiden Wettkämpfe in Konstanz und Reutlingen heißt die Devise für den SV Bruchmühlbach ganz klar: stabiler werden, Chancen nutzen und den fünften Platz halten.

Tabelle

1. BSC Schömberg 23:5

2. TG Waldsee 20:8

3. BS Nürtingen 18:10

4. BSG Riegel 18:10

5. SV Bruchmühlbach 9:19

6. SV Litzelstetten 9:19

7. BSG Odenheim 8:20

8. PSV Reutlingen 7:21

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