Kaiserslautern RHEINPFALZ Plus Artikel Bogenschießen: Kein planmäßiger Start für SV Mühlbach

Michael Zahm vom SV Bruchmühlbach (Mitte, rot-weißes Trikot) am ersten Wettkampftag der Dritten Bogen-Bundesliga in der heimisch
Michael Zahm vom SV Bruchmühlbach (Mitte, rot-weißes Trikot) am ersten Wettkampftag der Dritten Bogen-Bundesliga in der heimischen Halle. Foto: VIEW

Die Dritte Bogen-Bundesliga ist in die neue Wintersaison gestartet und hat dem SV Bruchmühlbach vor heimischer Kulisse in Miesau nicht das beschert, was sich die Truppe vorgenommen hatte. Auf Platz sieben der Tabelle stehend, sagt Teamchef Michael Zahm nach dem Kampftag „das hätte besser laufen können“.

Dabei war es für den Aufsteiger in die Dritte Bundesliga, oder wenn man will in die Regionalliga Südwest, ein Auftakt nach Maß. Im ersten Match gegen Reutlingen gingen nach schmalen, kraftsparenden drei Sätzen gleich die ersten wertvollen Matchpunkte auf die Seite des SV Bruchmühlbach. Mit dem SV Litzelstetten spannte dann ein Absteiger aus der 2. Bundesliga die Pfeile im Duell gegen Bruchmühlbach und hätte sich fast die Zähne am Aufsteiger ausgebissen. Das Match zog sich über fünf ganze Sätze. Mit 6:4 siegte dann aber doch die Erfahrung. Bruchmühlbach ging leer aus und fiel ein bisschen in ein Tief. „Bei uns war der Wurm drin. Die Pfeile wollten die Mitte einfach nicht mehr treffen“, analysierte Michael Zahm was nun folgen sollte.

Dabei waren die Pfeile alle in heimisch vertrauter Hallenluft unterwegs, schließlich war es ein Heimkampf in Miesau. Alle Scheiben waren mit Bruchmühlbacher Muskelkraft aufgestellt, die Fangnetze für die Pfeile ordentlich aufgehängt und als Bonus war auch ein Bildschirm montiert, der jedes Ankommen der Pfeile locker auf der Tribüne sichtbar werden ließ. Leider gab es jede Menge Pfeile der Bruchmühlbacher zu sehen, die halt nicht ganz so tief ins Gold schnurrten.

Nach erstem Tag auf Platz 7

Gegen Waldsee wurden nach spannende fünf Sätzen und einem 5:5 Unentschieden die Matchpunkte geteilt. Auch den ganz stark auftrumpfenden Nürtinger nahm Bruchmühlbach wenigstens einen Punkt ab. Dann war nur noch Niederlage angesagt. Gegen Schömberg trafen die Westpfälzer richtig gut. Nur der Gegner schoss wie von einem anderen Stern, haute reihenweise Pfeile raus, die zentriert in der Zehn landeten. So stand Bruchmühlbach nach drei Sätzen mit leeren Händen da.

Gegen Riegel und Odenheim sollte dann aber wieder was drin sein. Die hatten sich bislang in der Miesauer Halle so dolle nicht gezeigt. Pech nur, beide Mannschaften hatten sich ihre Konzentration auf das Wesentliche wohl genau für Bruchmühlbach aufgespart. Die obendrein nun auch noch schwächelnde Heimmannschaft wurde fast aus der Schießbox gefegt. Matchpunkte waren so nicht zu holen. Nach dem ersten Wettkampftag stehen die Bruchmühlbacher nun auf Tabellenplatz sieben, punktgleich mit dem 6. aus Odenheim.

„Das hätte besser laufen müssen. Wir schauen jedenfalls vorwärts“, blickt Michael Zahm optimistisch voran und hofft auf ein stabileres Auftreten des SV in den nächsten Wettkämpfen. Auch wenn ein Tabellenplatz sieben anders wirkt: Heinz Kinder, Jan Loibnegger, Michael Bader, Guido Kurz, Karl Weber und Michael Zahm können durchaus mit den anderen Mannschaften mithalten. Sie wollen es beweisen. Am 7. Dezember treffen sich alle Teams in Nürtingen wieder.

Tabelle

Bogen Regionalliga Südwest

1. BSC Schömberg 12 : 2

2. BS Nürtingen 11 : 3

3. TG Waldsee 10 : 4

4. SV Litzelstetten 7 : 7

5. BSG Riegel 7 : 7

6. BSG Odenheim 4 : 10

7. SV Bruchmühlbach 4 : 10

8. PSV Reutlingen 1 : 13

x