Kaiserslautern Art Catching soll Technikfans zur Langen Nacht der Kultur locken

QR-Code und Cardboard, eine Art 3D-Brille für Smartphones, sind Bestandteile des „Art Cachings“ bei der Langen Nacht der Kultur.
QR-Code und Cardboard, eine Art 3D-Brille für Smartphones, sind Bestandteile des »Art Cachings« bei der Langen Nacht der Kultur. Lara Kahl von der städtischen Gesellschaft KL.digital zeigt, wie’s funktioniert.

„Junge Menschen anlocken“, nennt Antje Boerner von KL.digital als Ziel des ersten „Art Caching“ bei der Langen Nacht der Kultur heute. Möglichst viele Nachtschwärmer sollen die verschiedenen Stationen besuchen und können am Ende des Abends sogar noch etwas gewinnen.

„Einfach erklärt ist das ,Art Caching’ eine digitale Schnitzeljagd, bei der mehrere Spielorte der Langen Nacht der Kultur miteinbezogen sind“, erläutert Boerner, die bei der städtischen Gesellschaft für das ungewöhnliche Projekt zuständig ist. Alle notwendigen Informationen zur Teilnahme und ein Cardboard gibt’s heute Abend ab 18 Uhr in der Fruchthalle beim Stand von KL.digital. Boerner: „Um mitzumachen, muss man bei uns vorbeikommen, da jeder Teilnehmer seine eigene Karte bekommt.“ Auf der ist am Ende des Abends das Lösungswort zu finden, das sich laut Boerner allerdings wirklich nur durch den Besuch aller „Art Caching“-Spielorte ergibt. Um mitzumachen braucht’s nur ein Smartphone, sagt Boerner – möglichst noch nicht zu alt. Mittels QR-Code, viereckigen Symbolen die von den Mobiltelefon-Kameras erkannt werden, werden die Mitspieler durch das Spiel gelotst. Für die Suche nach Lösungsbuchstaben ist das Cardboard eine Hilfe – „aber kein Muss“.

Weiteres Kriterium: Erreichbarkeit

Den ersten Buchstaben gibt’s direkt in der Fruchthalle, verrät Boerner vorab, ebenso die GPS-Daten für den nächsten Stopp: „Dabei haben wir sehr darauf geachtet, dass wir zu Veranstaltungen leiten, für die keine Eintrittsbändchen nötig sind.“ Ein weiteres Kriterium sei die Erreichbarkeit gewesen – die digitale Schnitzeljagd spielt sich im Bereich der Innenstadt ab. Und egal wann man heute Abend beim „Art Caching“ einen Spielort besucht: „Es gibt immer etwas zu sehen“, verspricht Boerner. „Beeilen muss sich am Abend aber niemand“, betont Boerner, schließlich sollen die jeweiligen Stationen auch genossen werden können. In der Nacht könnten die ausgefüllten Karten wieder an der Fruchthalle abgegeben werden – oder bis zum 15. Juni abfotografiert und digital eingesendet werden. Wer’s noch heute schafft, bekommt laut Boerner vor Ort eine „kleine Belohnung für die richtige Lösung“. „Für uns ist das ein Testlauf, speziell für die Lange Nacht der Kultur entwickelt“, sagt Boerner, die bei KL.digital unter anderem für Veranstaltungen zuständig ist. Erst kurz vor Beginn könne die Schnitzeljagd getestet werden: „Wir wollen die Hinweise und Codes nicht zu früh verteilen. Nicht, dass da was wegkommt.“ Zu gewinnen gibt’s – die junge Zielgruppe im Blick – eine Playstation-4-Pro samt VR-Brille, die unter allen Teilnehmern verlost wird.