Westpfalz Arbeitsmarkt im April: So ist die Lage in der Westpfalz

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Die Arbeitslosigkeit in der Westpfalz ist im April gestiegen. Es gibt aber auch Regionen, die sich gegen den Trend bewegen.

Im Zuständigkeitsbereich der Agentur für Arbeit Kaiserslautern-Pirmasens, diese kümmert sich um die Landkreise Kaiserslautern, Kusel, Donnersberg und Südwestpfalz sowie um die Städte Kaiserslautern, Pirmasens und Zweibrücken, waren zum Stichtag 19.257 Menschen arbeitslos gemeldet, 38 Personen mehr als im März und 278 Personen mehr als vor einem Jahr. Die Arbeitslosenquote betrug 6,8 Prozent und war identisch zum Vormonatsniveau. Vor einem Jahr lag sie bei 6,7 Prozent.

Die Unterbeschäftigung belief sich auf 22.821 Personen. Im Rechtskreis Sozialgesetzbuch III waren 8197 Menschen arbeitslos (56 weniger als im März, 343 mehr als im Vorjahr), im Rechtskreis Sozialgesetzbuch II 11.060. Es meldeten sich 3402 Personen arbeitslos, 1330 kamen direkt aus Erwerbstätigkeit.

Mit Blick auf die Daten sagt Peter Weißler, Leiter der Agentur für Arbeit Kaiserslautern-Pirmasens: „Damit zeigt sich in diesem Monat, in dem üblicherweise die Frühjahrsbelebung zu einem Rückgang der Arbeitslosigkeit führt, dass die Westpfalz trotz der insgesamt stabilen Lage von der wirtschaftlichen Schwäche nicht verschont bleibt.“ Die Unternehmen in der Westpfalz sind allerdings weiterhin auf Personalsuche. Zum Stichtag im April wurden 661 Stellen neu gemeldet – die meisten Jobs gibt’s aktuell in den Branchen „Handel“, „Sonstige wirtschaftliche Dienstleistungen“, „Verarbeitendes Gewerbe“ sowie im „Gesundheits- und Sozialwesen“.

So ist die Lage in den Regionen der Westpfalz

Die Stadt Kaiserslautern bewegt sich in Sachen Arbeitslosigkeit entgegen dem Westpfalz-Trend. Dort ist die Anzahl der Arbeitslosen gesunken. Zum Stichtag waren dort 5323 Menschen arbeitslos gemeldet, sechs weniger als im März und 26 weniger als vor einem Jahr. Die Arbeitslosenquote lag bei 9,5 Prozent und damit auf dem Niveau des Vormonats und 0,1 Prozentpunkte unter dem April-Wert des Vorjahres. Die Unternehmen in der Stadt meldeten 216 neue Stellen. Im Bestand waren somit 1096 offene Stellen.

Im Landkreis Kaiserslautern war die Entwicklung anders: Dort waren im April 3117 Menschen arbeitslos gemeldet, 55 Personen mehr als im März und 106 Personen mehr als vor einem Jahr. Die Arbeitslosenquote betrug 5,5 Prozent und lag somit mit 0,1 Prozentpunkte über dem Vormonatsniveau. Vor einem Jahr lag die Quote bei 5,3 Prozent. Auch im Kreis Kaiserslautern sind die Unternehmen auf der Suche nach Mitarbeitern. 136 Stellen wurden im April neu gemeldet. Aktuell befanden sich damit 694 freie Stellen im Bestand der Arbeitsagentur.

Höchste Quote in Pirmasens

Nirgends in der Westpfalz war im April die Arbeitslosenquote so hoch wie in Pirmasens. Den Angaben der Arbeitsagentur zufolge ist die Arbeitslosigkeit in der Stadt im April zwar gesunken, aber gerade einmal um 0,1 Prozentpunkte. Das sind zwei Personen. Insgesamt waren der Statistik zufolge 2584 Menschen arbeitslos gemeldet. Die Arbeitslosenquote war mit 12,1 Prozent identisch zum Vormonatsniveau. Vor einem Jahr lag sie bei 12,4 Prozent. In der Horebstadt wurden 77 neue offene Stellen von den Unternehmen gemeldet – im Bestand der Arbeitsagentur befanden sich damit 365 freie Stellen.

In Zweibrücken sank die Arbeitslosigkeit. 1420 Menschen waren arbeitslos gemeldet, sechs weniger als im März und 13 mehr als vor einem Jahr. Die Arbeitslosenquote lag bei 7,5 Prozent (Vormonat: 7,6 Prozent; Vorjahr: 7,4 Prozent). Die Unternehmen in der Rosenstadt suchen weiterhin Mitarbeiter: 36 Stellen wurden im April neu gemeldet. Aktuell befanden sich damit 241 freie Stellen im Bestand der Arbeitsagentur.

Im Landkreis Südwestpfalz waren im April 2419 Menschen arbeitslos gemeldet, vier weniger als im März, aber 102 Personen mehr als vor einem Jahr. Die Arbeitslosenquote wurde mit 4,8 Prozent beziffert und lag damit auf dem Niveau des Vormonats. Die Unternehmen in der Südwestpfalz haben der Arbeitsagentur zum Stichtag im April 62 Stellen neu gemeldet. Damit befanden sich insgesamt 419 offene Stellen im Bestand.

Mehr Arbeitslose am Donnersberg, weniger im Kreis Kusel

Im Donnersbergkreis waren im April mehr Menschen arbeitslos als noch im März 2026. Laut Mitteilung der Agentur für Arbeit waren zum Stichtag 2532 Menschen arbeitslos gemeldet, 13 mehr als im März und 94 mehr als im April 2025. Die Arbeitslosenquote lag im Vergleich zum März unverändert bei sechs Prozent (April 2025: 5,8 Prozent). Trotz der höheren Arbeitslosigkeit sind die Betriebe im Donnersbergkreis weiterhin auf der Suche nach Mitarbeitern. Im April wurden der Agentur 89 offene Stellen neu gemeldet. Im Bestand befanden sich insgesamt 504 freie Jobs.

Der Landkreis Kusel bewegt sich in Sachen Arbeitslosigkeit entgegen dem Westpfalz-Trend. Dort waren zum Stichtag 1862 Menschen arbeitslos gemeldet, zwölf weniger als im März und 28 mehr als vor einem Jahr. Die Arbeitslosenquote lag mit 5,1 Prozent genauso hoch wie im Vormonat (April 2025: 5 Prozent). Die Unternehmen im Landkreis meldeten der Arbeitsagentur 45 neue Stellen – der Bestand lag bei 358 offenen Stellen.

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