Kaiserslautern Alexander Bugera gibt sein Trainerdebüt

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Im ersten Spiel unter der Leitung des neuen U17-Coaches Alexander Bugera gastiert der 1. FC Kaiserslautern am kommenden Samstag beim 1. FC Nürnberg. Anstoß der Partie ist um 13.30 Uhr.

In der Tabelle der B-Junioren-Bundesliga Süd/Südwest belegen die seit der Winterpause noch punktlosen Pfälzer den zehnten Platz. Der kommende Gegner steht mit acht Zählern weniger auf dem vorletzten Rang. Um sich im Abstiegskampf Luft zu verschaffen, wäre ein Erfolg in Nürnberg von großer Bedeutung. So sieht es auch Bugera, der sich auf die anstehende Aufgabe freut: „Wir wollen diese Begegnung unbedingt für uns entscheiden und unser Selbstbewusstsein zurückgewinnen.“ Unterstützt wird er in den noch sechs ausstehenden Saisonspielen vom neuen Chef des Nachwuchsleistungszentrums (NLZ), Manfred Paula. Zusammen wollen sie den Negativtrend der U17 stoppen. „Die Mannschaft hat definitiv großes Potenzial und genug Qualität, um die Klasse zu halten. Das hat sie schon in der Vorrunde bewiesen, als sie eine tolle Siegesserie hingelegt hat. Nach der Winterpause ist die Truppe in ein Loch gefallen. Aus eigener Erfahrung kann ich sagen, dass man auch solche Phasen als Team durchleben muss. Jetzt wollen wir gemeinsam nach vorne schauen, mit einem Sieg in Nürnberg starten“, gibt sich Bugera kämpferisch. Obwohl die U17 in den letzten Monaten nach unten durchgereicht wurden, blickt Bugera optimistisch auf die Tabellenkonstellation: „Unser Vorsprung auf den ersten Abstiegsplatz beträgt vier Punkte, sodass wir noch alles selbst in der Hand haben. In dieser Situation müssen wir versuchen, unser Glück zu erzwingen.“ Personell kann Kaiserslautern beim Gastspiel in Nürnberg wieder auf die Dienste von Tilmann Jahn zurückgreifen, der unter der Woche beschwerdefrei trainieren konnte. Mittelfeldakteur Paul Will musste wegen eines grippalen Infekts zwar etwas kürzer treten, sollte bis Samstag aber wieder fit sein. Auch die Einsätze von Sven Rauwolf und Constantin Fath, die beide wieder Laufeinheiten absolvierten, liegen im Bereich des Möglichen. Nicht mit an Bord ist Innenverteidiger Ünal Altintas. Er hat weiterhin Probleme mit dem Hüftbeuger und braucht noch etwas Zeit. (ülg)

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