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Donnerstag, 19. September 2019 Drucken

Kaiserslautern

Was meinen FCK-Fans zum neuen Trainer Boris Schommers?

Hans-Joachim Redzimski

Erstes Training mit dem neuen FCK-Coach Boris Schommers (hinten links) und dem Co-Trainer Kevin McKenna.

Erstes Training mit dem neuen FCK-Coach Boris Schommers (hinten links) und dem Co-Trainer Kevin McKenna. (FOTO: VIEW)

Erich Huber

Erich Huber (Foto: VIEW)

Marvin Wolf

Marvin Wolf (Foto: VIEW)

Thorben Hoffmann

Thorben Hoffmann (Foto: VIEW)

Heinz Herrmann

Heinz Herrmann (Foto: VIEW)

Marco Widera

Marco Widera (Foto: VIEW)

Jürgen Cusminus-Schuster

Jürgen Cusminus-Schuster (Foto: VIEW)

Der krisengeschüttelte 1. FC Kaiserslautern präsentiert Boris Schommers als neuen Trainer. Gut eine Stunde später kommt er mit der Mannschaft zusammen und leitet das erste Training. Keine 30 FCK-Fans beobachten das Debüt. Mit sechs von ihnen sprechen wir über den neuen FCK-Coach.

Erich Huber: „Als ich hörte, dass der 1. FC Kaiserslautern Boris Schommers als neuen Trainer verpflichtet hat, sagte mir der Name zuerst nichts. Ich kannte ihn vorher nicht. Es waren nach der Entlassung Sascha Hildmanns ja so viele Namen im Gespräch. Aber keiner wusste, wer Hildmanns Nachfolger werden würde. Schommers ist ein junger, dynamischer Trainer, man muss ihm die Chance geben zu zeigen, was er kann. Für Sascha Hildmann tut es mir Leid. Als ich das Spiel gegen Meppen sah, habe ich befürchtet, dass ich den ersten Zehner sehe. Meppen hätte zweistellig gewinnen können. Ich war so froh, als der Schiedsrichter das Spiel abpfiff. Sollte der 1. FCK am Samstag gegen den 1. FC Magdeburg gewinnen, muss man sich fragen, warum die Mannschaft in Meppen so untergegangen ist.“ |rdz

Marvin Wolf: „Dass sich der 1. FCK für Boris Schommers entschieden hat, hat mich schon überrascht. Ich wusste von ihm bisher nur, dass er als Trainer in Nürnberg war. Ob er was bewirken kann, wird sich zeigen. Mein Wunschkandidat als Nachfolger von Sascha Hildmann war eigentlich Markus Anfang. Dass Hildmann nach dem 1:6 in Meppen gehen musste, war klar. Ich bin mein ganzes Leben schon FCK-Fan, aber was die Roten Teufel in Meppen gezeigt haben, war der Tiefpunkt. Neue Besen sollen ja gut kehren. Vielleicht zeigt sich das am Samstag im Spiel gegen Magdeburg. Ich erwarte vom 1. FCK kein Fußballfest, aber ich rechne mit einem Sieg. Die Resthoffnung ist noch da, dass die Mannschaft in dieser Runde noch oben mitspielen kann. Aber das ist natürlich nicht realistisch.“

Thorben Hoffmann: „Das Spiel gegen Meppen tut noch weh. Seit 40 Jahren schlägt mein Herz für den 1. FCK. Aber so schlecht wie jetzt ist es mir als Fan noch nicht gegangen. Für mich kam die Trennung des Vereins von Sascha Hildmann viel zu spät. Man hätte mit ihm als Trainer gar nicht in die neue Saison gehen dürfen. Als ich hörte, dass der FCK sich für Boris Schommers als Trainer entschieden hat, war ich überrascht. Warum ist man gerade auf ihn gekommen? Keine Ahnung. Ich hätte Markus Anfang geholt. Natürlich wünsche ich dem neuen Trainer alles Gute. Die Mannschaft hat Potenzial und ist aufstiegsfähig. Sie muss aber ihr Potenzial abrufen. Gelingt ihr das am Samstag gegen den 1. FC Magdeburg, gewinnt sie. Ich tippe auf einen 2:0-Sieg.“

Heinz Herrmann: „Für mich ist Boris Schommers kein Unbekannter. Ich hatte ihn auf dem Schirm. Aber ich hätte nicht geglaubt, dass sich der FCK für ihn entscheiden würde. Klar, dass der FCK sich nach dem Spiel in Meppen von Sascha Hildmann trennen musste. Was die Mannschaft da gezeigt hat, war noch nicht mal Kreisliga. Das war so schlecht, dass es danach eigentlich nur noch aufwärts gehen kann. Was die Mannschaft ihren Fans schon zugemutet hat, ist schlimm. Als FCK-Fan ist man auch irgendwie Masochist. Schommers gehört der jungen Trainergeneration an. Ich bin froh, dass der FCK sich für einen Jungen entschieden hat. Das Fußballspiel hat sich verändert. Da braucht man moderne Ideen und keine alten Trainer. Gegen Magdeburg gewinnen wir mit einem Tor Unterschied.“

Marco Widera: „Dass sich der FCK von Trainer Sascha Hildmann getrennt hat, ist logisch. Als ich das Spiel der Kaiserslauterer gegen Meppen sah, wollte ich den Fernseher an die Wand schmeißen. So schlimm war das. Den neuen Trainer kenne ich nicht. Mein Wunschkandidat war Jeff Strasser. Aber Boris Schommers ist jung, das finde ich gut. Ich wohne in der Nähe von Magdeburg und bin mit meiner Frau nach Kaiserslautern gefahren, um mir das Spiel der Roten Teufel gegen den 1. FC Magdeburg anzusehen. Aber ich bin kein Anhänger der Magdeburger Mannschaft, sondern schon seit dem Jahr 1981 Fan des 1. FC Kaiserslautern. Mit dem neuen Trainer werden die Roten Teufel den 1. FCM schlagen, und zwar 3:1.“

Jürgen Cusminus-Schuster: „Von Boris Schommers weiß ich nur, dass er Trainer beim 1. FC Nürnberg war. Dass ihn der 1. FCK als Nachfolger von Sascha Hildmann geholt hat, hängt wohl mit den alten Nürnberger Verbindungen von Sport-Geschäftsführer Martin Bader zusammen. Hildmann war schon vor dem Meppen-Spiel angezählt. Dass er entlassen wurde, tut mir Leid. Aber das Trainergeschäft ist nun mal knallhart. Das Management und die Außendarstellung des Vereins sind einfach katastrophal. Die Einzigen, die beim 1. FC Kaiserslautern konstant Leistung bringen, sind die Fans. Sie werden auch den 1. FC Kaiserslautern am Samstag gegen Magdeburg zum Sieg führen.“

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