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Montag, 02. Dezember 2019 Drucken

Kaiserslautern

Vorstandschef Wilfried de Buhr über die FCK-Mitgliederversammlung: „Der neue Aufsichtsrat ist ein Neubeginn“

„Wir haben die Mitgliederversammlung erfolgreich hinter uns gebracht“: Wilfried de Buhr.

„Wir haben die Mitgliederversammlung erfolgreich hinter uns gebracht“: Wilfried de Buhr. (Foto: VIEW)

Die außerordentliche Mitgliederversammlung, gleichzeitig Jahreshauptversammlung des 1. FC Kaiserslautern am Sonntag hat mit der Aufsichtsratsnachwahl ein neues Kapitel in der Geschichte des Vereins aufgeblättert. Hans-Joachim Redzimski fragte am Montag den Vorstandsvorsitzen des 1. FCK e.V., wie er die Mitgliederversammlung gesehen und ob sie das erklärte Ziel erreicht hat, die Gräben im Verein wieder zuzuschütten.

Herr de Buhr, wie weit sind Sie mit der Mitgliederversammlung am Sonntag zufrieden?
Die schon länger notwendige Mitgliederversammlung ist aus unserer Sicht gut verlaufen. Wir haben die Versammlung erfolgreich hinter uns gebracht. Alle beteiligten Mitarbeiter des 1. FCK haben gute Arbeit geleistet. Dafür bin ich sehr dankbar. Nunmehr herrscht auch Klarheit, in welcher Besetzung die Gremien die Arbeit aktiv angehen.

Was hat Sie gefreut, was hat Sie gestört?
Es ist schön, dass über 1700 Mitglieder gekommen waren, um sich selbst ein Bild zu machen und die Berichte entgegen zu nehmen. Toll auch, dass der Trainer das Wort ergriffen hat. Leider waren zu den letzten Tagesordnungspunkten nur noch rund 500 Mitglieder anwesend.

Konnte die Versammlung ihr erklärtes Ziel erreichen, Gräben im Verein zuzuschütten?
Der neue Aufsichtsrat, mit Markus Merk an der Spitze, ist ein Neubeginn. Ich bin überzeugt davon, dass es ihm gelingen wird, Gräben zuzuschütten. Das erklärte Ziel der Mitgliederversammlung war die Schaffung der Voraussetzung dafür. Darauf haben auch fast alle Redner eingezahlt.

Wie bewerten Sie, dass Sie keine Entlastung von den Mitgliedern erfahren haben?
Der Vorstandsvorsitzende des e.V. hat sich in den Medien nicht dadurch hervorgetan, Verlautbarungen zu aktuellen Ereignissen von sich zu geben, die in den Kompetenzbereich des Profifußballs fielen. Ich habe mich auf die dem Vorstand laut Satzung zugewiesenen Aufgaben konzentriert. Hier hauptsächlich auf die notwendige Regelung der Kooperationsvereinbarung mit der Kapitalgesellschaft, in der der Profifußball angesiedelt ist, und in den letzten Wochen die Vorbereitung der Mitgliederversammlung. Dadurch konnten den Mitgliedern die erbrachten Leistungen nicht vollständig transparent gemacht werden. Daran werden Markus Römer, mein Vorstandskollege, und ich verstärkt arbeiten.

Wollen Sie trotz der von Ihnen in der Mitgliederversammlung beschriebenen hohen Arbeitsbelastung als Vorsitzender des 1. FCK e.V. weiter machen?
Ja, die in der Vergangenheit erlebte hohe Belastung muss wieder auf ein Normalmaß heruntergefahren werden. Zudem ist eine Aufstockung des Vorstands vonnöten, laut Satzung bis zu fünf Mitgliedern. Sie wird dem Aufsichtsrat zur Entscheidung vorgelegt. Wichtig ist, den neuen Aufsichtsrat mit dem Wissen zu versehen, damit er schnell und effektiv arbeiten kann.

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