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Freitag, 08. Februar 2019 Drucken

Kaiserslautern: Lokalsport

Mit Aggressivität ins Duell mit den Junglöwen

Handball: TuS Dansenberg empfängt am Samstag die Rhein-Neckar Löwen II – Trainer Sliwa übergibt für die Partie krankheitsbedingt an die beiden Co-Trainer

Von Karsten Kalbheim

Herzliches Willkommen: Die Dansenberger Fans begrüßen das Team vor dem Spiel gegen Heilbronn/Horkheim.

Herzliches Willkommen: Die Dansenberger Fans begrüßen das Team vor dem Spiel gegen Heilbronn/Horkheim. ( Foto: VIEW)

In der Dritten Handball-Bundesliga empfängt der TuS Dansenberg am Samstag (20 Uhr/Layenberger Sporthalle) die Rhein-Neckar Löwen II. Für die Westpfälzer, die nach der Niederlage im Südwestschlager bei der TSG Haßloch eine neue Serie starten wollen, geht es darum, mit einem Sieg gegen den unteren Tabellennachbarn ihren Platz in der Spitzengruppe zu festigen.

Dass die Serie nach zuvor fünf Siegen in Folge ausgerechnet im Derby riss, sorgte bei den als Favoriten in die Partie gegangenen Schwarz-Weißen für Verdruss. „Die Vorbereitung war alles andere als optimal. Sebastian Bösing konnte in der Woche vor dem Spiel krankheitsbedingt nicht trainieren, auch Robin Egelhof und Christopher Seitz lagen mehrere Tage flach. Im Abschlusstraining ist dann auch noch Fabian Serwinski umgeknickt. Die Mannschaft hat dennoch alles versucht“, stellt Sliwa klar.

Während die meisten Spieler wieder auf dem Damm sind, hat es nun den Übungsleiter erwischt. Sliwa muss bis Mitte Februar das Bett hüten. „Eine verschleppte Grippe. Die Vernunft hat gesiegt“, erläutert der Trainer. Nun haben vorläufig die beiden Co-Trainer Tim Beutler und Jochen Schwarz das Sagen. „Ich vertraue den beiden voll und ganz. Ein bisschen Mitspracherecht habe ich natürlich auch noch“, sagt Sliwa augenzwinkernd.

Gegen die Löwen geht es für Dansenberg (26:12) darum, den Verfolger auf Distanz zu halten. Der Vorsprung auf die Zweitvertretung des Erstbundesligisten beträgt einen Punkt. Das Ziel der Dansenberger bleibt die Qualifikation für den DHB-Pokal. Dazu müssten sie am Ende der Saison unter den ersten fünf landen. Beim 28:23-Erfolg im Hinspiel waren Linksaußen Alexander Schulze (7 Tore) und Egelhof (6) die erfolgreichsten Schützen beim TuS. Sich vom Hinspielresultat blenden zu lassen, wäre dennoch falsch. Schließlich haben die Löwen schon mehrfach unter Beweis gestellt, dass sie jeden Gegner vor Probleme stellen können. Mit Philipp Ahouansou hat sich in den vergangenen Wochen ein absolutes Toptalent in den Fokus gespielt. Zum 36:35-Arbeitssieg gegen den HC Oppenweiler-Backnang steuerte der 17-jährige Ende November 14 Treffer bei, zum 33:29-Erfolg in Pfullingen neun. Und das in nur 30 Minuten Einsatzzeit. Ihn in den Griff zu kriegen, wird einer der Schlüssel sein. „Wir müssen in der Defensive aggressiver und präsenter sein als gegen Haßloch“, fordert Sliwa. „Das Spiel gegen die Löwen ist aufgrund der Tabellenkonstellation für beide Mannschaften sehr wichtig. Wenn wir das erfolgreich gestalten, können wir etwas gelassener in die kommenden Spiele gegen Fürstenfeldbruck und Balingen gehen.“

In der Spitzengruppe liegen viele Mannschaften noch eng beisammen. Dansenberg könnte mit einem Sieg gegen die Junglöwen zurück auf Rang zwei klettern. Bei einer Niederlage droht der Sturz auf Platz sechs. Für Serwinksi birgt das Spiel gegen sein ehemaliges Team einen besonderen Reiz. Der talentierte Rechtsaußen spielte seit der C-Jugend bei den Junglöwen und schloss sich vor der Saison dem TuS an. Er ist technisch hervorragend ausgebildet und verfügt über ein gutes Wurfrepertoire. Für den am Montag 20 Jahre alt gewordenen Linkshänder wäre ein Sieg am Samstag sicher ein tolles Geschenk, wenn auch mit ein paar Tagen Verspätung.

So spielen sie

TuS Dansenberg:

Klier/M. Seitz (Tor), Schulze, Bösing, Munzinger, Serwinski, Kiefer, Claussen, Eisel, Egelhof, Megalooikonomou, C. Seitz.

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