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Dienstag, 02. Januar 2018 - 20:13 Uhr Drucken

Kaiserslautern-Ticker

Kaiserslautern: Staatsanwalt ermittelt nach Neujahrsnacht-Unfall

Das Unfallfahrzeug, das zusammen mit der Frau die Böschung an der Pfaffbrücke hinuntergestürzt ist. Foto:

Das Unfallfahrzeug, das zusammen mit der Frau die Böschung an der Pfaffbrücke hinuntergestürzt ist. Foto:

Die Staatsanwaltschaft hat die Ermittlungen nach dem schweren Unfall auf der Pfaffbrücke in der Herzog-von-Weimer-Straße übernommen. Das hat ein Sprecher der Staatsanwaltschaft am Dienstag gegenüber der RHEINPFALZ erklärt.

Opfer in Lebensgefahr



Eine 57 Jahre alte Frau war bei dem Unfall in der Neujahrsnacht schwerstverletzt worden. Ein 22-jähriger Autofahrer hatte das Unfallopfer mit seinem Fahrzeug erfasst, anschließend das Brückengeländer der Pfaffbrücke durchbrochen und war mit der Frau etwa acht Meter in die Tiefe gestürzt. Die 57-Jährige schwebt seidtem in Lebensgefahr: „Wir hoffen, dass sie überlebt“, sagte am Dienstag der Sprecher der Staatsanwaltschaft.
Nach Angaben der Polizei hatte der Fahrer des Wagens aufgrund stark überhöhter Geschwindigkeit die Kontrolle über sein Fahrzeug verloren.

Frau hielt sich auf Gehweg auf



Die Frau hielt sich zusammen mit ihrem Mann und ihrer Tochter auf dem Gehweg der Pfaffbrücke auf, um das Silvesterfeuerwehr anzuschauen. Der Unfall passierte kurz nach Mitternacht. Der 22-jährige war zunächst geflohen, am Vormittag des Neujahrstages dann aber erheblich verletzt aufgefunden worden. Familienangehörige hatten ihn ins Westpfalz-Klinikum gebracht.

Unklar, ob Alkohol im Spiel war



Der Sprecher der Staatsanwaltschaft sagte, es gelte jetzt zu prüfen, welche Maßnahmen notwendig seien, um den Unfall näher aufzuklären. Das Auto werde untersucht, und die Unfallstelle sei bereits untersucht worden.
Ob bei dem Unfall Alkohol im Spiel war, steht nach Darstellung des Sprechers der Staatsanwaltschaft noch nicht fest. Eine Blutprobe sei zwar dem Fahrer entnommen worden, allerdings sei dies mehrere Stunden später erfolgt. |rdz

 

 

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