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Dienstag, 23. Oktober 2018 - 16:47 Uhr Drucken

Kaiserslautern-Ticker

Kaiserslautern: 42-Jährige mit Webcam-Video erpresst

Die Polizei warnt vor einem allzu freizügigem Umgang mit persönlichen Daten im Internet, insbesondere dann, wenn man den Chatpartner nicht persönlich kennt. ArchivFoto: DPA

Die Polizei warnt vor einem allzu freizügigem Umgang mit persönlichen Daten im Internet, insbesondere dann, wenn man den Chatpartner nicht persönlich kennt. ArchivFoto: DPA

Weil sie mit einem intimen Video erpresst wird, hat eine Frau aus Kaiserslautern am Montag Anzeige bei der Kripo erstattet. Wie die 42-Jährige bei der Polizei zu Protokoll gab, war das Video vergangene Woche per Webcam aufgenommen worden. Danach wurde ihr gedroht, die Aufnahme an alle ihre E-Mail-Kontakte zu verschicken, falls sie nicht zu einer Geldzahlung in Form von Bit Coins bereit sei. Nach ein paar Tagen Bedenkzeit entschied sich die Frau nun, zur Polizei zu gehen. Die Ermittlungen nach den unbekannten Erpressern laufen.

Polizei rät: Videochats mit Unbekannten nicht annehmen



Die Polizei empfiehlt in diesem Zusammenhang, vorsichtshalber in den sozialen Netzwerken im Internet keine Freundschaftsanfragen von fremden Personen annehmen. „Am besten ist man auch selbst zurückhaltend, was die Veröffentlichung persönlicher Daten angeht“, rät die Polizei. Und: Wer in Chat-Foren unterwegs ist, sollte nicht vorschnell einem Videochat zustimmen, sondern die Unterhaltung erst einmal verbal halten, um das jeweilige Gegenüber besser kennenzulernen. Im Zweifel sei es sogar besser, die Webcam am eigenen Computer zunächst abzukleben, denn es gibt Programme, die in der Lage sind, die Webcam zu aktivieren, ohne dass es die Nutzer bemerken. |bld

 

 

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