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Freitag, 17. August 2018 Drucken

Kaiserslautern

Interview: Hoffenheims Präsident Hofmann über Beziehung zum FCK

Interview: Udo Schöpfer

Liebt die Pfalz: TSG-Präsident Peter Hofmann.

Liebt die Pfalz: TSG-Präsident Peter Hofmann. (Foto: Kunz)

«Hoffenheim.»Peter Hofmann ist seit gut 22 Jahren Präsident der TSG Hoffenheim. Der Bundesligist ist am Samstag der Gegner des 1. FC Kaiserslautern im DFB-Pokal. Warum Hofmann eine besondere Beziehung zum FCK hat, erläutert er in diesem Interview.

Herr Hofmann, mit welchem Gefühl fahren Sie zum Pokalspiel auf den Betzenberg?

 

Ich würde lieber zu einem Ligaspiel nach Kaiserslautern fahren als zu einem Pokalspiel. Ich habe gute Bekannte in Kaiserslautern, kenne Sponsoren. Ich wünsche mir, dass es der FCK bald schafft, in die Bundesliga aufzusteigen. Fans und die Mitglieder haben eine starke Verbundenheit zu ihrem Verein, das gefällt mir.

 

Nun geht es erst einmal um den Aufstieg in die Zweite Liga. Gelingt der nicht gleich, wird es vermutlich noch schwieriger, oder?

 

Der Klub hat jetzt die Ausgliederung vorgenommen und damit den Weg frei gemacht für weitere finanzielle Zuflüsse. Die sind nun einmal nötig, um seine Ziele zu realisieren. Ich kann den Verantwortlichen nur wünschen, dass sie die erforderlichen Mittel einnehmen können, um wieder nach oben zu kommen.

 

Sie erwähnen Bekannte, Sponsoren, das heißt also, sie haben eine besondere Beziehung zum FCK?

 

Ich hatte immer einen guten Kontakt zu Stefan Kuntz. Martin Bader kenne ich sehr gut aus seinen Nürnberger Zeiten. Und ich kenne die Menschen persönlich, die sich um das Fritz-Walter-Museum kümmern.

 

Gesellschafter Dietmar Hopp ist ein großer Sympathisant des FCK, richtig?

 

Fritz Walter war sein Idol, als er selbst Fußball gespielt hat. Am Neubau des Fritz-Walter-Museums hat er sich mit einer Spende beteiligt.

 

Haben Sie eine Ferndiagnose, was der FCK besser machen könnte?

 

Das maße ich mir nicht an. De FCK hat Leute wie Martin Bader in der Führung, die wissen, wie es wieder nach oben gehen kann.

 

27. Mai 2013, Relegationsrückspiel in Kaiserslautern, die TSG blieb in der Bundesliga, das war so ein Datum, an dem sich der Weg der zwei Klubs endgültig trennte. Was für Erinnerungen haben Sie noch an das Spiel?

 

Wir waren schon sehr aufgeregt vor dem Spiel, denn alle wussten: Es geht auf den Betze, da kann alles passieren. Durch den enormen Rückhalt der Fans wird die Mannschaft immer nach vorne getrieben. Am Ende haben wir dieses Spiel gewonnen und uns den Klassenerhalt verdient.

 

Aber wenn es um die Verpflichtung von Jugendspielern geht, da sind Hoffenheim und Kaiserslautern durchaus noch Konkurrenten?

 

Der 1. FC Kaiserslautern hat unserer U19 in diesem Frühsommer den Einzug ins DFB-Pokalfinale verbaut, das kam für uns überraschend. Die Niederlage war deftig. Inwieweit beide Klubs um die gleichen Talente eifern, vermag ich nicht zu beurteilen. Aber natürlich ist der FCK auch bekannt für eine gute Ausbildung. Beeindruckend finde ich die Torhütertradition, für die Gerry Ehrmann steht. Das ist schon enorm, welche Torhüter er immer wieder herausbringt.

 

Die TSG steht vor der ersten Champions League-Saison, wie groß ist die Vorfreude?

 

Die Freude ist so groß, dass ich meinen Klingelton geändert habe und jetzt immer die Champions League-Hymne höre (lacht). Ich hoffe nicht, dass dies in unserer Vereinsgeschichte einmalig bleibt. Aber zunächst geht es mal um das Pokalspiel in Kaiserslautern, wir sind der Favorit, aber es gibt viele Beispiele in der Vergangenheit, die uns warnen.

 

Zurück zum Pokalspiel: Bleiben Sie ein bisschen in der Pfalz – oder fahren Sie gleich zurück?

 

Ich bleibe noch das Wochenende bei Freunden. Die Südpfalz ist eines der schönsten Gebiete in Deutschland, das ist für mich Toskana pur. Ich bin regelrecht süchtig nach dieser Region. 

 

Auf der folgenden RHEINPFALZ-Seite findet Ihr alle Informationen zum 1. FC Kaiserslautern.

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