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Freitag, 02. August 2019 - 08:21 Uhr Drucken

Kaiserslautern-Ticker

Miesau: Bus prallt gegen Wohnhaus – Sperrung auf der L 358 aufgehoben

Ein Bus ist am Freitagmorgen gegen ein Haus geprallt. Foto: POLIZEI

Ein Bus ist am Freitagmorgen gegen ein Haus geprallt. Foto: POLIZEI

[Aktualisiert 15.24] Ein Linienbus ist am Freitagmorgen in Miesau in der Elschbacher Straße aus bisher ungeklärter Ursache gegen ein Wohnhaus geprallt und hat einen Teil der Hauswand durchbrochen. Dies teilen Polizei und Feuerwehr mit. Wegen Bergungsarbeiten war die Landesstraße 358 seit 7.30 Uhr bis gegen 14.30 Uhr beidseitig gesperrt. Der 58-jährige Busfahrer war im Fahrzeug eingeklemmt und musste von der Feuerwehr befreit werden. Der einzige Fahrgast, ein 18-jähriger Mann aus dem Landkreis Kusel, wurde durch den Unfall leicht verletzt und in ein Krankenhaus gebracht.

Rettung aus Bus dauert rund eine Stunde

Gut eine Stunde habe es gedauert, den Busfahrer aus dem Fahrzeug zu holen, da er mit dem Füßen stark eingeklemmt gewesen sei, erklärte Jürgen Lampert, Wehrleiter der Freiwilligen Feuerwehr Bruchmühlbach-Miesau am Freitag um die Mittagszeit. Der 58-jährige sei bei Bewusstsein gewesen. Er sei nach seiner Rettung aus dem Bus von einem Rettungshubschrauber ins Klinikum Kaiserslautern geflogen worden, so Lampert. In dem Haus, in das der Bus gefahren ist, habe sich zur Unfallzeit ein Junge im Teenageralter aufgehalten. Er sei unverletzt geblieben.

Über die Schadenshöhe ist noch nichts bekannt

Der Linienbus war laut Polizei auf der Elschbacher Straße gefahren und wollte nach links in die St. Wendeler Straße einbiegen, als er nach rechts von der Fahrbahn abkam und gegen das Wohnhaus prallte. Das genaue Ausmaß des Schachschadens ist derzeit noch nicht bekannt. Weil der Bus vor der Rettung des Fahrers zunächst gesichert werden musste, alarmierte die FFW Bruchmühlbach-Miesau, die mit fünf Fahrzeugen im Einsatz war, das Rüstfahrzeug der Berufsfeuerwehr Kaiserslautern nach, so Lampert.

Polizeihubschrauber macht Luftfotos

Am Unfallort in Miesenbach ist am Freitagmorgen auch ein Polizeihubschrauber eingesetzt worden, der die Stelle von oben aus dem rechten Winkel fotografiert hat. Damit werde eine neue Vorgehensweise der Polizei zur Untersuchung von schweren Unfällen umgesetzt, erläuterte ein Sprecher der Polizeiinspektion Landstuhl. Zuvor werde die Spurenlage von den Beamten am Boden mit Sprühfarbe markiert. Durch die Luftbilder soll der Unfallhergang besser nachvollziehbar gemacht werden, so der Polizeisprecher.

|rdo

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