Wattenheim Wichtige Verbindungsachse soll saniert werden

Sie sei in sehr schlechtem Zustand, sagt der Bürgermeister: Speyerer Straße in Wachenheim.
Sie sei in sehr schlechtem Zustand, sagt der Bürgermeister: Speyerer Straße in Wachenheim.

Die Speyerer Straße soll ausgebaut werden. Das hat der Wattenheimer Ortsgemeinderat am Dienstagabend einstimmig beschlossen. Die Verwaltung schlägt eine Generalsanierung auf rund 600 Metern vor. Der Rat will mehr.

Zusätzlich zum Abschnitt zwischen dem Kreuzungsbereich Hauptstraße, Lochberg, Carlsberger Straße und dem Abzweig Friedhofstraße „sollten noch die Einmündungen Südstraße und Haardtblick mit einbezogen werden“, stellte Bürgermeister Carsten Brauer (CDU) klar. Die Speyerer Straße sei in einem sehr schlechten Zustand. Da sie eine der Hauptverbindungen im Ort sei, müsse sie dringend in Ordnung gebracht werden.

Gleich mit anzupacken sei das Bankenviertel, wofür man auf Fördermittel aus dem Dorferneuerungsprogramm hoffen könne. „Dann sollten wir auch die Bushaltestelle dort barrierefrei umgestalten und eine klarere Verkehrsführung schaffen“, sagte Brauer.

Aufgrund der Länge der zu sanierenden Straße plädierte der Ortschef dafür, mehrere Bauabschnitte zu bilden. Dann sei es leichter, den Verkehr umzuleiten. Vor allem aber verteile sich die Belastung für die Einwohner besser, denn die Maßnahme werde ja maßgeblich über Wiederkehrende Beiträge finanziert. Brauer wies darauf hin, dass auch die Planungskosten beitragsfähig seien.

Um einen Zuschuss über den Investitionsstock des Landes beantragen zu können, wird ein Planungsbüro eingebunden. „Die Vergabe muss aber mit den Verbandsgemeindewerken abgestimmt werden, da diese ihr Leitungs- und Kanalnetz instandsetzen wollen“, erläuterte Brauer. Darüber hinaus sei ein Bodengutachten zu erstellen, um die Gesamtkosten berechnen zu können. Das Gremium ermächtigte den Ortschef, nach Vorlage der Angebote einem Sachverständigen den Auftrag zu erteilen.

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