Fussball RHEINPFALZ Plus Artikel VfR Grünstadt startet mit Hoffnung in die Restrunde

 Der VfR geht mit einigen Kaderveränderungen ins neue Fußballjahr.
Der VfR geht mit einigen Kaderveränderungen ins neue Fußballjahr.

Der VfR Grünstadt steht auf Platz drei und hat den Aufstieg im Blick. Ein gelungener Restrundenauftakt gegen die TSG Pfeddersheim wäre da ein starkes Signal.

Es geht für die Fußballer des VfR Grünstadt wieder richtig los. Das Team von Spielertrainer Nico Müller tritt zum Restart der Landesliga Ost am Samstag, 14.30 Uhr, bei der TSG Pfeddersheim an. Mit nur drei Punkten Rückstand auf den Spitzenreiter SV Büchelberg haben die Grünstadter Aufstiegschancen. Der VfR belegt derzeit den dritten Tabellenplatz. In der Winterpause hat sich bei den Grünstadtern doch einiges getan.

Drei Spieler hat der VfR verpflichtet. Vom TuS Rüssingen, der im Winter in der Landesliga West abgemeldet hat, ist Finn Leinberger zu den Grünstadtern gestoßen. „Er kann beide Außenverteidigerpositionen spielen, leider war er zuletzt etwas angeschlagen. Ob es für Samstag für ihn reicht, muss man mal sehen, aber ist ein Akteur, der auch in der ersten Elf auftauchen kann“, sagt der VfR-Spielertrainer Nico Müller.

Vom Ligakonkurrenten TuS Neuhausen wechselten mit Baris Özdemir und Selim Özdemir zwei Offensivspieler nach Grünstadt. „Baris ist ein Stürmer, Selim ein offensiver Mittelfeldmann. Beide kamen aber noch nicht in fittem Zustand zu uns, benötigen noch Aufbautraining“, sagt Müller.

Einen Abgang im Winter haben die Grünstadter auch zu verzeichnen. Even Jülly zog es in die Verbandsliga Südwest. Der Angreifer hat beim SV Steinwenden unterschrieben. Und für die kommende Runde hat der VfR auch schon Neuzugänge verpflichtet. Mohamed Lamine Jalloh wird im Juli 2026 zu den Grünstadtern wechseln. Der Mittelfeldmann kommt dann vom derzeitigen Donnersberger Verbandsligisten TuS Steinbach. Vom FC Speyer wird Laurin Schön kommen. Und vom derzeitigen Landesligarivalen um den Aufstieg, Wormatia Worms II, wechselt Torjäger Lazar Ilic zur Müller-Elf.

„Das sind drei junge Akteure, die in ihren Mannschaften absolute Stammspieler sind. Damit gewinnt unser Kader noch mehr Qualität. Wir haben ja schon viel Klasse im Aufgebot, aber mit denen drei können wir den Konkurrenzkampf innerhalb der Mannschaft forcieren. Das waren wichtige Verpflichtungen“, sagt der Grünstadter Coach.

Am Samstag will Nico Müller am liebsten mit drei Punkten in die Restrunde starten. „Wir haben ja am kommenden Wochenende den Zweiten Wormatia Worms II vor der Brust, die vielleicht spielstärkste Mannschaft der Liga. Nach den beiden Partien weißt du schon, wo man dann steht“, betont der Coach.

Auf dem Papier ist die TSG Pfeddersheim, die vor wenigen Jahren noch in der Oberliga Rheinland-Pfalz/Saar spielte, aber zweimal in Folge abstieg, am Samstag nur der Außenseiter.

Doch bei den Wormsern hat sich in der Pause ebenfalls einiges getan. So hat Pietro Berrafato den Trainerjob beim derzeitigen Tabellenzwölften übernommen. Mit Samet Güven, der vom Mannheimer Landesligisten FC Türkspor kam, haben die Pfeddersheimer einen neuen Allrounder für ihr Spiel geholt.

„Die TSG Pfeddersheim wirkt auf mich momentan wie ein angeschlagener Boxer und die sind ja immer brandgefährlich“, will der Grünstadter Coach Nico Müller den abstiegsbedrohten Ex-Oberligisten nicht unterschätzen. „Die TSG hatte schon in der Vorrunde ganz viel Qualität, da hat sich nun einiges getan, also es würde mich nicht wundern, wenn die gegen uns stark aufspielen“, sagt der Grünstadter Coach.

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