Faustball RHEINPFALZ Plus Artikel Siegesserie der TSG Tiefenthal hält

Alexander Jakobi (TSG) beim Angriffsschlag
Alexander Jakobi (TSG) beim Angriffsschlag

Die Auswärtsfahrt ins Saarland hat sich gelohnt. Die Faustballer der TSG Tiefenthal haben die erste Saisonhälfte in der Zweiten Hallen-Bundesliga West ungeschlagen abgeschlossen. Das Team von Spielertrainer Ricardo Happersberger feierte beim Spieltag in Völklingen die Siege sieben und acht.

„Das ist schön, dass wir trotz Personalproblemen noch kein Spiel verloren haben. Vor der Runde hätte das keiner gedacht, denn den TV Waibstadt hatten alle als Erstligaabsteiger eher auf der Rechnung. Den Durchmarsch haben wir nun halt gemacht“, sagte der Tiefenthaler Hauptangreifer Christoph Happersberger, der aber klar machte: „Es gibt keine Garantie, dass das so in der Rückrunde weitergeht. Die Spiele gegen Waibstadt und auch am Samstag gegen den TV Wünschmichelbach waren schon eng. Da hatten wir auch schon das Spielglück auf unserer Seite. Das kann sich wieder drehen.“

Beim Spieltag in Völklingen fehlten bei den Tiefenthalern wieder einige Akteure. Spielertrainer Ricardo Happersberger, der ebenfalls nach Krankheit noch nicht bei 100 Prozent war, musste in der Abwehr spielen. Genauso Routinier Matthias Lilienthal, der in dieser Hallensaison noch nicht so oft dabei war, stand in der Anfangsformation der TSG. Im ersten Spiel trafen die Tiefenthaler auf das Team des gastgebenden TV Völklingen. Das Ligaschlusslicht hatte mit der Angriffswucht der Tiefenthaler große Probleme. Christoph Happersberger und Alexander Jakob machten mächtig Druck. Die Tiefenthaler sicherten sich den ersten Satz mit 11:6 und entschieden auch danach den zweiten Durchgang mit 11:5 für sich. Die TSG hatte mit Andreas Jakob aus der Zweiten Mannschaft nur einen Ersatzmann. Aber das ging so in Ordnung. Mit einem 11:8 im dritten Abschnitt machten die Tiefenthaler den 3:0-Erfolg über die Saarländer perfekt.

Führung gibt Selbstvertrauen

In der zweiten Begegnung mussten die TSG-Akteure dann gegen den Ligadritten TV Wünschmichelbach ran. „Es war insgesamt ein sehr enges Spiel, das klare Ergebnis am Ende täuscht ein wenig über den wahren Spielverlauf hinweg“, sagte Christoph Happersberger. Der erste Satz ging in die Verlängerung. Dort setzen sich die Tiefenthaler dann knapp mit 14:12 durch. Die 1:0-Führung gab der TSG Selbstvertrauen. Christoph Happersberger schlug weiter gute Angaben. Die Fehlerquote bei den Wünschmichelbachern ging dagegen in die Höhe. Mit 11:6 gewann die TSG den zweiten Durchgang. Die Weinheimer kamen danach nicht mehr ins Spiel. Auch den dritten Satz entschieden die Tiefenthaler relativ klar mit 11:7 für sich. Der 3:0-Sieg im Spitzenspiel war damit perfekt.

Mit 16:0 Punkten führen die Tiefenthaler damit nach der ersten Saisonhälfte die Tabelle der Zweiten Bundesliga West an. Der Vorsprung auf den ersten Verfolger TV Waibstadt beträgt zwei Punkte. Die beiden Erstplatzierten qualifizieren sich für die Aufstiegsrunde. Allerdings haben sich die Tiefenthaler noch nicht entschieden, bei einem Final-Four-Turnier zur Ersten Bundesliga teilzunehmen. „Wir freuen uns nun erst einmal, dass es so gut in der Liga läuft. Über eine Aufstiegsrunde wollen wir uns dann unterhalten, wenn es so weit ist. Momentan haben wir noch ein enges Duell im Kampf um die Plätze eins bis zwei, da auch der TV Wünschmichelbach noch mit dabei ist“, sagte Christoph Happersberger.

x