Fussball RHEINPFALZ Plus Artikel SG VfR Hettenleidelheim/ATSV Wattenheim schafft den Aufstieg

Die Spieler der SG VfR Hettenleidelheim/ATSV Wattenheim lassen’s nach dem Schlusspfiff ordentlich krachen.
Die Spieler der SG VfR Hettenleidelheim/ATSV Wattenheim lassen’s nach dem Schlusspfiff ordentlich krachen.

Die SG VfR Hettenleidelheim/ATSV Wattenheim spielt nächste Saison in der A-Klasse Rhein-Pfalz. Der Sieg im dritten Duell mit dem MSV Ludwigshafen fällt deutlich aus.

Das Nachsitzen hat sich für die Fußballer der SG VfR Hettenleidelheim/ATSV Wattenheim gelohnt. Im Entscheidungsspiel um den Aufstieg in die A-Klasse Rhein-Pfalz vor 300 Zuschauern auf dem Kunstrasenplatz des MTSV Beindersheim setzte sich die Mannschaft von Trainer Igor Goncalves mit 5:0 (0:0) durch.

„Nach einer tollen Saison war das jetzt der krönende Abschluss mit dem Aufstieg. Das ist einfach super. Geile Jungs haben wir hier, die alle durchgezogen haben. Die kommen aus Mallorca zurück und geben diese Leistung heute ab, also einfach nur Wahnsinn. Ich bin stolz auf die Jungs“, war Goncalves begeistert von seiner Mannschaft, die das erste Duell mit dem MSV mit 1:4 verloren hatte, sich im Rückspiel in Ludwigshafen aber mit 2:1 durchsetzte und so das Entscheidungsspiel erzwang.

Blick aufs Gesamtbild

„Ich habe der gegnerischen Mannschaft gratuliert, die haben’s verdient. Wir müssen jetzt nur nach vorne schauen. Wir müssen das Beste daraus machen und dann schauen wir, was alles in der Zukunft noch auf uns zukommt“, reagierte MSV-Trainer Berkan Celik gefasst auf das Zerplatzen des Aufstiegstraums. „Das war unser erstes Jahr zusammen. Wir waren im Pokalfinale, wir haben eine gute Stadtmeisterschaft gespielt, wir haben die Relegation erreicht, deswegen gibt's gar keine Kritik“, verwies der Übungsleiter auf das positive Gesamtbild.

Mirko Tschirschke (17) trifft zum 1:0 für die SG.
Mirko Tschirschke (17) trifft zum 1:0 für die SG.

Der MSV war in der ersten Halbzeit überlegen, tat sich aber wie der Gegner schwer damit, vors gegnerische Tor zu kommen. Beide Mannschaften standen defensiv stabil und ließen wenig zu, Abschlüsse gab es meistens aus der Distanz. Nachdem Davide Farruggia in der 16. Minute das SG-Tor verfehlt hatte, traf sein Teamkollege Erhan Cakir zunächst die Querlatte (25.) und scheiterte eine Minute später an SG-Torwart David Jung. Auf Seiten der SG war es Kapitän Jens Westenweller, der den Ball immer wieder nach vorne trieb, zweikampfstark war und seine Zuspiele meistens an den Mann brachte. In der 35. Minute traf auch er die Querlatte.

Energisch nachgesetzt

„In der ersten Halbzeit war es ein ganz, ganz schwaches Spiel von beiden Mannschaften. Ich hab’ gesagt, wer das erste Tor macht, der gewinnt das Spiel – wir hatten das Glück. Respekt an den Gegner, sie haben immer fair gespielt. Ich drücke die Daumen, dass sie nächstes Jahr wieder angreifen und es dann schaffen. Ich gönne es ihnen von Herzen“, sagte Goncalves, dessen Mannschaft in der 54. Minute mit 1:0 in Führung ging, als Mirko Tschirschke nach einer Ecke per Kopf traf. „Ich glaube, wir sind bei Standards gegen uns die schlechteste Mannschaft der Liga“, haderte Berkan mit dem Gegentreffer, der die Moral seiner Spieler sichtlich knickte. Die SG setzte energisch nach und nur vier Minuten später erhöhte Marius Bergsträßer auf 2:0.

SG-Kapitän Jens Westenweller gelingt das 3:0. MSV-Keeper Enzo Guzzo erreicht den Ball nicht mehr.
SG-Kapitän Jens Westenweller gelingt das 3:0. MSV-Keeper Enzo Guzzo erreicht den Ball nicht mehr.

Jens Westenweller krönte seine tolle Leistung in der 69. Minute mit dem 3:0. Simon Gruber (81.) und Baris Durmaz (83.) sorgten für den Endstand, der der Leistung der Ludwigshafener nicht gerecht wird. „Egal, ich bin stolz auf die Mannschaft. Es war geil mit den Jungs. Ich bin stolz auf die Leistung, die sie das ganze Jahr über gebracht haben“, betonte MSV-Coach Berkan Celik.

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