Ebertsheim
Sein Plan für 2026: Neuen Kindergarten bauen
„Wenn’s weiterhin so gut läuft, können wir vielleicht schon Ende des Jahres 2026 den Spatenstich durchführen“, ist Ebertsheims Ortsbürgermeister Bernd Findt (Freie Liste) optimistisch beim wichtigsten Projekt der Ortsgemeinde: das neue Kita-Gebäude auf dem alten Sportplatz.
Findt betont die Notwendigkeit für den Neubau, der „auf Grund der gesetzlichen Vorgaben von Bund und Land unumgänglich“ gewesen sei. Trotz der defizitären Haushaltslage der Gemeinde hätten die Behörden deswegen ja auch ihr Einverständnis zum Bau einer Kita mit fünf Gruppen für 125 Kinder erteilt. Aktuell besuchen 85 Kinder die Ebertsheimer Kita: aufgeteilt auf das Gebäude in der Neugasse und die Zweigstelle in Mertesheim sowie einer waldpädagogischen Gruppe. Dadurch werde das beengte Platzangebot zwar etwas entschärft, aber nicht dauerhaft gelöst, so Findt. Einzige Lösung ist ein Neubau, was die Gemeinde nur mit enormer finanzieller Kraftanstrengung schaffen könne. Trotz zu erwartender Zuschüsse in Höhe von etwa 40 Prozent blieben an der Gemeinde zirka drei Millionen der geschätzten Gesamtkosten von fünf bis sechs Millionen Euro hängen.
Ortschef: „Gute Zusammenarbeit“
Laut Findt ist seit dem Aufstellungsbeschluss im Mai 2024 „gut gearbeitet“ worden. Es wurden etliche Gutachten erstellt, wie etwa Kampfmittel- und Schadstoffuntersuchung, Entwässerungsplan oder Artenschutzgutachten.
Bei den Untersuchungen als auch bei der Offenlegung der Planung hätten sich keine Hinderungsgründe ergeben. Nach Lage der Dinge könnte der Gemeinderat also Anfang 2026 „Baurecht schaffen und es kann in das europaweite Ausschreibungsverfahren für ein Architekturbüro gehen“. Seine Hoffnung, dass noch in 2026 der Spatenstich erfolgen kann, nimmt Findt aus der Tatsache, dass „alle im Gemeinderat bei diesem Projekt an einem Strang ziehen“ und „wir mit Bauverwaltung und Planungsbüro sehr gut zusammenarbeiten“. Deshalb liege Ebertsheim schon jetzt „weit vor den Planungszeiten vergleichbarer Kita-Neubauten“.
Die Serie
Zum Start ins neue Jahr fragt die RHEINPFALZ Bürgermeister und Ortsvorsteher nach ihren wichtigsten Vorhaben für 2026.