Kandidaten im Porträt Norbert Schott will dem Dorf etwas zurückgeben

Wohnt seit 47 Jahren in Asselheim: Norbert Schott.
Wohnt seit 47 Jahren in Asselheim: Norbert Schott.

Seit fünf Jahren lenkt Norbert Schott die Geschicke Asselheims. Der Sozialdemokrat möchte sich auch weiterhin als Ortsvorsteher um das Wohl des Dorfes kümmern, bereits angestoßene Projekte abschließen und gemeinsam mit dem Ortsbeirat neue Ideen umsetzen. Hochwasserschutz, die Umgestaltung des Gerberplatzes sowie der Erhalt der Dorfgemeinschaft liegen ihm besonders am Herzen.

Am Kerwesamstag vor 47 Jahren zog der gebürtige Bad Dürkheimer mit seiner Frau nach Asselheim und fühlt sich dort seitdem sehr wohl. „Ich wurde direkt in die Gemeinschaft aufgenommen, somit war für mich klar, dass ich bleiben werde“, erzählt der 72-Jährige. Dem Dorf und seinen Bürgern will der Lokführer in Rente mit einer weiteren Legislaturperiode als Ortsvorsteher etwas zurückzugeben und für sie da sein.

Auf Schotts Agenda ganz oben steht der Hochwasserschutz, also die Umsetzung des neu erstellten Hochwasserschutzkonzepts der Stadt Grünstadt. „Dies muss so schnell wie möglich angegangen werden, bevor der nächste Starkregen kommt“, betont der zweifache Familienvater. Es müsse unbedingt dafür gesorgt werden, dass das Wasser vom Berg aus kommend bei einem Starkregenereignis nicht ungebremst in die Auwegsiedlung laufe und in Asselheim eine Überschwemmung verursache.

Der Gerberplatz ist ein wichtiges Thema

Den Gerberplatz zu überplanen, um diesen optimal als Begegnungsstätte für Festlichkeiten nutzen zu können, ist ihm ebenfalls wichtig. Dazu gehöre unter anderem eine Toilettenanlage, sagt er. Bei einer Fortschreibung des Dorferneuerungskonzepts, die sich Schott wünscht, könnten finanzielle Zuschüsse angefordert werden. Außerdem am Herzen liegen dem Sozialdemokraten die Begrünung des Dorfs sowie die Erneuerung der Rebenüberspannungen im alten Dorfkern. Das Thema habe ihn bereits bei seiner ersten Ortsbeiratssitzung als Ortsvorsteher im Jahr 2019 beschäftigt.

Mit der bisherigen Arbeit des Ortsbeirates ist sich Schott, seit 2014 auch Vorsitzender des Turnvereins, zufrieden. „Wir haben stets versucht, das Beste für Asselheim zu erreichen. Es ging uns parteiübergreifend um die Sache“, lobt er die Zusammenarbeit. Auch die eingeführte Einwohnerfragestunde bei den Sitzungen werde angenommen und bringe gute Ideen hervor.

Finger immer wieder in die Wunde legen

Dass dem Ortsbeirat und dem Ortsvorsteher oft die Hände gebunden sind, bedauert der Asselheimer. „Die Ideen sind da, die Verwaltung, also die Stadt, muss jedoch zustimmen. Und natürlich spielen auch die Finanzen eine Rolle“, sagt er. Ein wichtiger Punkt sei es, den Finger immer wieder in die Wunde zu legen und nachzufragen – also nicht müde zu werden, sich für den Ort zu engagieren, auch wenn es wegen bürokratischer Hürden länger dauert.

Genau diesen Tatendrang, das Positive für Asselheim zu erreichen, spüre er weiterhin. Dafür opfere er gern Zeit. Seine Frau, die Kinder und Enkelkinder stünden dabei hinter ihm. Man dürfe Kommunalpolitik nicht mit Bundespolitik verwechseln, betont Schott. Sie müsse vor Ort für die Bürger sichtbar sein. Es gehe auch darum, kleine Dinge umzusetzen. Deshalb ist es Schott wichtig, die Bürger zum Wählen zu animieren. „Leute, geht zur Wahl und nutzt euer Wahlrecht“, sagt er.

Drei Bekenntnisse

1. Ich lebe gerne in Asselheim, weil ... ich hier vor 47 Jahren meine Heimat gefunden habe.

2. Überhaupt nicht leiden kann ich, ... wenn Leute ihren Müll entsorgen, dort wo er nicht hingehört.

3. Ich will Ortsvorsteher werden, weil ... ich dem Dorf etwas zurückgeben möchte und mich die Menschen hier so gut aufgenommen haben.

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