Grünstadt Nein zu neuem Tiger

Beigeordneter Peter Kiefer, Aufsichtsratsvorsitzender der Zoogesellschaft Kaiserslautern, ist der Ansicht, dass kein neuer Tiger aus einem anderen Zoo in den Siegelbacher Tierpark soll. Kiefer will dies bei der Aufsichtsratssitzung der Zoogesellschaft durchsetzen.

Der Tiger, der im Siegelbacher Zoo lebte, musste Anfang Januar wegen verschiedener Leiden eingeschläfert werden (wir berichteten). Während Tierpark-Leiter Matthias Schmitt über die Anschaffung eines neuen Raubtieres nachdachte, auch eine Erweiterung des Geheges um den Erlensumpf ins Spiel brachte, sprachen sich der Tierschutzverein und die Tierrechtsorganisation PETA gegen einen neuen Tiger aus. Das Veterinäramt des Kreises wiederum verwies darauf, dass die Unterbringung des Tigers nicht artgerecht war, die Haltung nur geduldet worden war, weil eine Umsetzung in einen anderen Zoo für das alte Tier zu viel Stress bedeutet hätte.

Kiefer betont, unter den gegenwärtigen Haltungsbedingungen werde es keinen Tiger mehr in Siegelbach geben. Er ist auch dagegen, das Gehege um den Erlensumpf zu erweitern und neue Tiger aus einem anderen Zoo zu holen.

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