Kirchheim RHEINPFALZ Plus Artikel Mit Bildergalerie: So war die Kirchheimer Weinwanderung 2026

Völkerwanderung auf den Feldwegen „Rund um den Steinacker“: Kirchheimer Weinwanderung 2026.
Völkerwanderung auf den Feldwegen »Rund um den Steinacker«: Kirchheimer Weinwanderung 2026.

Wie ein Kurzurlaub in der Toskana: Die Kirchheimer Weinwanderung hat am Wochenende viele begeisterte Besucher angezogen. Wer völlig überrascht war von der Resonanz.

Am Sonntag ist das Zelt am ersten Stand der fünf Kilometer langen Weinwanderung „Rund um den Steinacker“ in Kirchheim durchgehend gut besetzt. Laut Laura, der Tochter des Inhabers, sind Riesling- und Weißherbstschorle am gefragtesten. Irgendwoher erschallt das „Palzlied“ der Anonyme Giddarischde.

Petra Bickhardt und Günter Herok aus Rödermark in Hessen, die das Event bislang nicht kannten, sitzen an einem Tisch zwischen den Rebzeilen und sind voll des Lobes. Schöner könne man es gar nicht haben, finden sie. Sigrun Feierabend aus Kleinkarlbach freut sich jedes Jahr über gute Unterhaltung bei herrlichem Weitblick. Der Ramser Ralf Latrell hebt das „Toskana-Ambiente“ hervor. Dasselbe hört man von vier Lauterern, die ebenfalls „immer da“ seien: Wenige Minuten über die Autobahn – da brauche man nicht in die Toskana zu reisen.

Schlosshof erstmals dabei

Der Eisenberger Klaus Klomann sitzt im Schatten einer großen Kastanie und meint: „Es ist einfach schön hier und nicht so überlaufen.“ Es sei aber jedes Jahr ein bisschen mehr los, bilanziert Eismann Angelo de Zordo aus Grünstadt. Heiko Spieß von der Kirchheimer Weinwelt, die die Wanderung organisiert, zeigt sich auch sehr zufrieden: „Es ist ein bisschen besser als 2025.“ Insgesamt nehme der Zuspruch kontinuierlich zu.

Genuss zwischen den Rebzeilen, von links: Carmen und Ralf Schneider, Sigrun Feierabend, Günter Hero und Petra Bickhardt.
Genuss zwischen den Rebzeilen, von links: Carmen und Ralf Schneider, Sigrun Feierabend, Günter Hero und Petra Bickhardt.
Angenehmer Schatten an der Kastanie am Stand bei der Kirchheimer Weinwanderung vom Betrieb Kohl-Spieß.
Angenehmer Schatten an der Kastanie am Stand bei der Kirchheimer Weinwanderung vom Betrieb Kohl-Spieß.
An offenen Flammen wird der Feuerlachs beim Weingut Ellbrück gegart.
An offenen Flammen wird der Feuerlachs beim Weingut Ellbrück gegart.
Andrang bei Christian Bogenweiser (links), wo es nicht nur Flammkuchen gibt.
Andrang bei Christian Bogenweiser (links), wo es nicht nur Flammkuchen gibt.
Blick über die Wingerte auf Bissersheim.
Blick über die Wingerte auf Bissersheim.
Lange Schlangen am Stand der Weingüter Kolb und Heil.
Lange Schlangen am Stand der Weingüter Kolb und Heil.
In Grüppchen geht es von Stand zu Stand.
In Grüppchen geht es von Stand zu Stand.
Akkordeonspieler am Wegesrand hofft auf Münzen.
Akkordeonspieler am Wegesrand hofft auf Münzen.
Ständig Betrieb im Zelt von Winzer Jörg Mühlmichel.
Ständig Betrieb im Zelt von Winzer Jörg Mühlmichel.
Gut frequentiert ist der Stand des Schlosshofs von Markus Mühlmichel.
Gut frequentiert ist der Stand des Schlosshofs von Markus Mühlmichel.
Wunderbare Aussicht auf das Weindorf Kirchheim.
Wunderbare Aussicht auf das Weindorf Kirchheim.
Fröhliche Gruppe aus Kaiserslautern.
Fröhliche Gruppe aus Kaiserslautern.
Überall ist ein bisschen Geduld gefragt.
Überall ist ein bisschen Geduld gefragt.
Gemütlich chillen in der Sonne.
Gemütlich chillen in der Sonne.
Die Schirme spenden Schatten.
Die Schirme spenden Schatten.
Unterhaltung mit herrlichem Weitblick.
Unterhaltung mit herrlichem Weitblick.
Ziemlicher Andrang überall.
Ziemlicher Andrang überall.
»Rund um den Steinacker« ist viel los.
„Rund um den Steinacker“ ist viel los.

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Erstmals nimmt der Schlosshof mit seinen biologisch erzeugten und veganen Produkten an der 2016 ins Leben gerufenen Veranstaltung teil. Prozentfreie Weine sucht man am Stand vergeblich. „Wir probieren gerade ein neues Verfahren aus, leider sind wir zum Termin nicht fertig geworden“, erläutert Markus Mühlmichel, der den Winzerbetrieb mit seiner Frau Simone und Sohn Maurice führt.

Am Wagen der Firma Phil O Food aus Nürnberg, die ihr Debüt bei diesem Event feiert, sind bereits vier der fünf Gerichte ausverkauft. „Der Samstag war mega. Wir haben nicht mit so einem Andrang gerechnet“, sagt Inhaberin Jezz Drechsel. Sie hat sich mit dem Truck mit handgemachten philippinischen Speisen einen Traum erfüllt. Ihr Ehemann Johannes versichert: „Nächstes Jahr bringen wir viel mehr Essen mit.“

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