Quirnheim Kreisumlage: Quirnheim bleibt beim Widerspruch
Die Kreisumlage ist im vergangenen Jahr um 1,25 Prozentpunkte gestiegen – und drei Ortsgemeinden aus der Verbandsgemeinde Leiningerland wehren sich dagegen: Dirmstein, Hettenleidelheim und Quirnheim. Letztere hat nun darüber gesprochen, ob sie den Widerspruch aufrecht erhalten will. Die Frist sei eigentlich im Dezember gewesen, aber Ortsbürgermeister Michael Kernst (FWG) habe zuerst die Haltung der Ratsmitglieder hören wollen, die per Mail in großen Teilen ausgeblieben war. Mit Fristverlängerung konnte das Gremium nun im Januar darüber sprechen. Der größte Sorgenpunkt: Wie teuer wird ein Verfahren? Stefanie Becker von der VG ordnete ein: „Wir haben keine Erfahrungswerte, aber auf der Ebene des Kreisrechtsausschusses handelt es sich nicht um den Wert eines Einfamilienhauses.“ Johannes Eckhard (CDU), Beigeordneter, zeigte sich skeptisch: „Wenn der Finger erst einmal in der Wurstmaschine ist, fällt es schwer, das Verfahren abzubrechen.“ Nadine Grathwohl (WG Würtz) schlug vor, sich mit den übrigen beiden Kommunen zusammenzutun, weshalb Kernst zusagte, mit den Bürgermeistern ins Gespräch zu gehen. Letztlich blieb es allerdings beim Widerspruch, das Gremium entschied einstimmig dafür.