Kleinkarlbach
Hochwasserschutz: Warum Kleinkarlbach hier auf günstigere Lösung hofft
Der Weihergraben in Kleinkarlbach, der Eckbach und Mühlgraben verbindet, soll für den Hochwasserschutz reaktiviert werden. Im Notfall würde das die Ortsgemeinde absichern, klärte Ortsbürgermeister Daniel Krauß (SPD) auf. Weil der Graben zwar trocken liegt, aber noch recht intakt scheint, sollen die Arbeiten als Unterhaltungsmaßnahme laufen – und dadurch günstig sein. Da sind sich Krauß und die beiden Beigeordneten einig, wie er dem Bauausschuss mitteilte. Weil die Reaktivierung des Grabens aber Teil des Hochwasserschutzkonzepts ist, das vom Planungsbüro IPR erstellt wird, hat die Ortsgemeinde genau dort angefragt, wie hoch Planungskosten für eine Wiederherstellung wären. Beigeordneter Karl Wilhelmy informierte den Bauausschuss, dass die alleine im fünfstelligen Bereich lägen – und das erschien allen Anwesenden doch recht teuer. Deshalb will Krauß nun Kontakt mit einer Wasserbaufirma aufnehmen und sich erkundigen, ob es eine günstigere Lösung gibt.