Grünstadt RHEINPFALZ Plus Artikel Glasfaser-Ausbau in Grünstadt: Firma setzt neue Frist für Interessenten

 Anlaufstelle für potenzielle Kunden: DBN-Laden in der Grünstadter Bahnhofstraße.
Anlaufstelle für potenzielle Kunden: DBN-Laden in der Grünstadter Bahnhofstraße.

Die verlängerte Frist ist abgelaufen, die Quote wieder nicht erreicht: Der Glasfaser-Anbieter DBN gibt sich noch mehr Zeit für die Kundensuche in Grünstadt.

Der Glasfaser-Anbieter DBN („Das bessere Netz“) will in ganz Grünstadt Kabel fürs besonders schnelle Internet verlegen – wenn sich etwa 30 Prozent der Haushalte anschließen lassen. Denn das Unternehmen bekommt keine Subventionen, muss also die Millionen-Kosten für einen Ausbau wieder einspielen. Zunächst wollte es bis zur Jahreswende um Kunden werben, dann hatte es die Kampagne bis Ende Februar verlängert. Nun legt es noch einmal zwei Monate drauf, diese „finale“ Verlängerung währt bis Ende April. Zugleich wehrt sich DBN gegen die Kritik mancher Grünstadter, die ein Open-Access-Modell vermissen. Dabei würde das Unternehmen zwar die Leitungen verlegen, sie dann aber gegen Gebühr für weitere Anbieter freigeben. Nun erwidert die Firma: „Branchenüblich beginnen solche Prozesse erst, wenn ein Netz errichtet ist und tatsächliches Interesse anderer Marktteilnehmer besteht. Derzeit liegen DBN für Grünstadt keine entsprechenden Anfragen anderer Telekommunikationsunternehmen vor.“ Die Firma sei an solchen Vereinbarungen aber interessiert.

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