Leiningerland RHEINPFALZ Plus Artikel Dieser Mann wird oberster Katastrophenschützer der Verbandsgemeinde Leiningerland

Kay Kronemayer, Erster VG-Beigeordneter, kümmert sich künftig auch um den Brand- und Katastrophenschutz im Leiningerland.
Kay Kronemayer, Erster VG-Beigeordneter, kümmert sich künftig auch um den Brand- und Katastrophenschutz im Leiningerland.

Für gut aufgestellte Feuerwehren sorgt künftig er: Kay Kronemayer, Erster VG-Beigeordneter, übernimmt einen neuen Geschäftsbereich – und gibt dafür andere ab.

Er sorgt zukünftig dafür, dass die Feuerwehr ausreichend Personal hat und mit den Geräten ausgestattet ist, die sie braucht. Kay Kronemayer (FWG) wird als Erster Beigeordneter der Verbandsgemeinde Leiningerland nun auch den Geschäftsbereich Brand- und Katastrophenschutz übernehmen. Dafür gab es vom VG-Rat Zustimmung.

Kronemayers einzige Aufgabe ist das nicht. Im Oktober 2024 in sein Amt eingeführt, ist er darüber hinaus bereits für Kitas und Schulen, Ordnung und Sicherheit, Asyl und Sozialversicherung, Tourismus und Marketing, Wirtschaftsförderung sowie IT und Digitalisierung verantwortlich.

Mit Nachfolger abgesprochen

Dass Kronemayer nun auch über den Bereich Brand- und Katastrophenschutz bestimmt, ist für VG-Bürgermeister Frank Rüttger (CDU) der richtige Schritt: „Das macht organisatorisch Sinn“, so der VG-Chef.

Im Zusammenspiel mit seinen anderen Geschäftsbereichen soll Kronemayer die Arbeit der Feuerwehr und der Verwaltung besser aufeinander abstimmen. Dazu passt auch, dass der VG-Rat in derselben Sitzung grünes Licht dafür gab, die neue VG-Feuerwehreinsatzzentrale in das VG-Rathaus nach Grünstadt zu verlagern. Ein Schritt, der bereits länger ins Auge gefasst worden ist und notwendig wurde, da es in der bisherigen Zentrale in Obersülzen unter anderem zu wenig Platz für die Einsatzkräfte gibt.

Mit Rüttgers Amtsnachfolger Daniel Krauß (SPD) sei die Entscheidung, Kronemayers Aufgabenbereiche zu erweitern, abgesprochen, so der VG-Chef, der bei der vergangenen Kommunalwahl nicht zum Bürgermeister wiedergewählt wurde. Zu der Vereinbarung gehört, dass die Bereiche IT und Digitalisierung von Kronemayer in den Verantwortungsbereich des Bürgermeisters zurückfallen. In der Beschlussvorlage der Verwaltung heißt es, dass Rüttgers Nachfolger Krauß diese Bereiche dann nach Amtsantritt Mitte Januar 2026 übernehmen wird.

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