Battenberg RHEINPFALZ Plus Artikel Bauernmarkt: Tausende Menschen stürmen auf den „Balkon der Pfalz“ – Mit Bildergalerie

Völkerwanderung zwischen den Markt-Standorten.
Völkerwanderung zwischen den Markt-Standorten.

Zum 30. Jubiläum ist der Battenberger Bauernmarkt auf sehr großes Interesse gestoßen. Bei Besuchern gleichermaßen wie bei Anbietern. Was Neues zu entdecken war.

Im Schneckentempo quälen sich die Autos aus Ludwigshafen, Esslingen, Fürth und Heppenheim durch die Weinberge auf dem „Balkon der Pfalz“. Ist ein Parkplatz gefunden, geht es hinunter auf den Battenberger Bauernmarkt. Seit 1995 wird er immer am Tag der Deutschen Einheit veranstaltet und lockt regelmäßig Tausende Menschen an.

Diesmal ist das Angebot besonders umfangreich. „Wir haben rund 70 Stände“, informiert Bürgermeister Eric Bach, der die Veranstaltung mit Felix Schraut und Johannes Harten organisiert hat. Letzterer ist monatelang von Markt zu Markt gelaufen und hat Teilnehmer akquiriert. Nun feiern etwa 30 der 70 ihr Debüt in Battenberg, wo sich erstmals auch im Hofgut eine Ausstellungsfläche befindet. Premiere ist dort zum Beispiel für Sonja Kleinmann aus Speyer mit ihrem „Keramikglück“. Das Fellwerk „Wolke 7“ aus Heidenroth präsentiert erstmals allerlei Wärmendes aus Rinder-, Lamm- und Schaffell.

Im Akkord Dampfnudeln gemacht

Auch Joachim Steiger von „Oil live“, einer Ölivenöl-Firma in Steinbach, war zuvor noch nicht auf dem Battenberg. Ebenso der Wormser Peter Schelle, der seit drei Jahren mit seinem pinkfarbenen Flying-Coffee-Mobil selbstständig ist. Joanna Kilic und Klaus Langlutz rotieren ohne Pause im Fahrzeug der Pfälzer Dampfnudel-Manufaktur aus Ludwigshafen. „So viel wie hier ist selten los“, stöhnt Kilic und lacht.

Markus Keßler in der Hydroponik-Anlage mit Salat.
Markus Keßler in der Hydroponik-Anlage mit Salat.
Schafe von Julian Koch zum Streicheln.
Schafe von Julian Koch zum Streicheln.
Stand mit Kürbissen.
Stand mit Kürbissen.
Revier-Hegemeister Heribert Maurer mit einem Perückenbock.
Revier-Hegemeister Heribert Maurer mit einem Perückenbock.
Joachim Steiger von »Oil live«.
Joachim Steiger von „Oil live“.
Historisches Kinderkarussell mit Handbetrieb.
Historisches Kinderkarussell mit Handbetrieb.
Stand mit Nüssen und Mandeln.
Stand mit Nüssen und Mandeln.
Großer Andrang am Dorfgemeinschaftshaus.
Großer Andrang am Dorfgemeinschaftshaus.
Jagdhornbläser Leiningerland.
Jagdhornbläser Leiningerland.
Stand mit Deko-Artikeln.
Stand mit Deko-Artikeln.
Kälber des Kleinsägmühlerhofs.
Kälber des Kleinsägmühlerhofs.
Dekoratives im Angebot.
Dekoratives im Angebot.
Praktisches im Angebot.
Praktisches im Angebot.
Stand des Kleinsägmühlerhofs.
Stand des Kleinsägmühlerhofs.
Stand des Wollladens.
Stand des Wollladens.
Angerostete Gartenzierde.
Angerostete Gartenzierde.
Julian Koch mit Frettchen.
Julian Koch mit Frettchen.
Kaffee- und Kuchenverkauf.
Kaffee- und Kuchenverkauf.
Kreatives aus Holz.
Kreatives aus Holz.
Auf Tuchfühlung.
Auf Tuchfühlung.
Stand mit Korbwaren.
Stand mit Korbwaren.
Gut besucht.
Gut besucht.
Bunte Bienenwachskerzen.
Bunte Bienenwachskerzen.
Spinnräder im Einsatz.
Spinnräder im Einsatz.
Scharfe Dinge.
Scharfe Dinge.
Nützliches aus Holz.
Nützliches aus Holz.
Gehäkelte Tiere.
Gehäkelte Tiere.
Viel Verkehr in den Weinbergen.
Viel Verkehr in den Weinbergen.
Zum Verzieren.
Zum Verzieren.

Foto 1 von 29

Seltener Anblick: Salatpflanzen, die nach der Hydroponik-Methode ohne Erde in einem computergesteuerten Kreislauf aus mit Nährstoffen angereichertem Wasser gedeihen. „Das ist ressourcenschonend und schädlingsarm“, erläutert Markus Keßler von der Mühle Eisenbeiss aus Kleinkarlbach. Revier-Hegemeister Heribert Maurer hat das Präparat eines seltenen Perückenbocks in seiner Wald- und Wild-Erlebnisschule. Das Tier litt an einer Knochenwucherung aufgrund von Testosteron-Ausfall. Gut geht es offensichtlich den Kälbern und Hühnern vom Kleinsägmühlerhof aus Altleiningen sowie den Schafen und dem Frettchen von Julian Koch aus Sausenheim. Einzigartig: Die Greifvogel-Aufzuchtstation des Nabu Haßloch hat den Markt genutzt, um einige gefiederte Gesellen auszuwildern. Bach freut sich: „Die werden sich rund um unsere Burg niederlassen.“

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