Grünstadt 1000 Neugierige sollen zur Premiere kommen

Die DJK Schwarz-Weiß Frankenthal und der 1. Boxclub sind gerüstet: Jetzt sind die Organisatoren gespannt, wie ihre erste Fight-Night auf dem Schwarz-Weiß-Außengelände angenommen wird. Noch bis Sonntag wird ein buntes Programm geboten. Aus sportlicher Sicht der wichtigste Tag ist der heutige Samstag.

„Jetzt muss nur noch das Wetter passen“, sagte Schwarz-Weiß-Vorsitzender Manfred Weiß in der Vorwoche bei einer Besprechung. „Da mache ich mir überhaupt keine Sorgen“, gab sich Boxclub-Trainer Dietmar Geier entspannt. Er wird wohl recht behalten, denn die Prognosen fürs Wochenende sind sehr gut. Warme und trockene Tage brauchen die Vereine für die Fight-Night, denn der große Boxring, der am Donnerstag aufgebaut wurde, kann zwar überdacht werden, aber das Publikum soll es ja auch gemütlich haben. Los ging es bereits am gestrigen Freitag um 18 Uhr, da stellten sich beide Vereine den Gästen auf der Bühne vor. Außerdem sollten offene Trainingseinheiten unterhalten und Lust auf Kampfsport machen. Denn darum geht es hauptsächlich: den Boxern sowie den Taekwondo-Kämpfern von Schwarz-Weiß eine große Bühne und etwas Rampenlicht zu bieten. Sportlich reizvoll wird vor allem der heutige Samstag. Die Hauptkämpfe mit den besten Athleten aus beiden Vereinen sind für den Abend ab 19 Uhr vorgesehen. Denn Auftakt machen die Taekwondo-Kämpfer, die als eigene Abteilung unter dem Schwarz-Weiß-Dach existieren: Trainer Joannis Kirillu will unter anderem Giampiero Volz, Lisa Dagne, Niclas Fett, Thomas Baudy, Deniz Kaceri, Peter Stuhlfauth, Nico Gropp und Nikos Theodoridis in den Ring schicken. Ab 21 Uhr sind dann die Boxer an der Reihe: Dietmar Geier und sein Trainerkollege Andreas Riedel haben hier Simon Fröhlich, Matthias Girschele, Daniel Judt, Alberto Mustafi und Peter Sander vorgesehen. Die Gegner der Frankenthaler kommen laut Riedel und Kirillu aus verschiedenen Verbänden, etwa aus Baden und Bayern. Bei Kirillus Schützlingen handelt es sich zum Teil um mehrfache Deutsche und auch Weltmeister. Für den Samstagnachmittag plant der Boxclub vor allem Jugendkämpfe. „Hier reist extra ein Verein aus Bayern an, weswegen wir auch für diese Jungs etwas organisieren werden“, erläutert Riedel. Da die Gegner zum Teil weite Anfahrten haben, müsse für die Hauptkämpfe am heutigen Samstag ein Eintrittsgeld erhoben werden. „Damit decken wir die Fahrtkosten und Übernachtungen ab“, betont Geier. Schwarz-Weiß und Boxclub hoffen auf große Resonanz: „Je mehr kommen, desto größer kann auch unsere Spende an die Tom-Mutters-Schule sein“, sagt Weiß. Riedel legt großen Wert darauf, dass an den drei Tagen auf dem Schwarz-Weiß-Außengelände Volksfestcharakter herrscht: „Wir haben ein großes Rahmenprogramm, damit alle, und nicht nur die Kampfsportfans, auf ihre Kosten kommen.“ Manfred Weiß sieht es ähnlich: „Dass das alles im Freien stattfindet, sorgt für einen besonderen Charakter.“ Er hofft, dass die Besucher neugierig sind und sich das Programm auch mal anschauen. Mit 1000 Gästen insgesamt wären die Organisatoren zur Premiere glücklich. Damit auch die Nicht-Kampfsportfans auf ihre Kosten kommen, moderiert ein Sprecher alle Kämpfe, kündigt die Athleten an und stellt sie vor. Positiv sei die Sponsorensuche verlaufen, die entsprechende Werbung ermöglicht habe. Zum Abschluss am Sonntag wird’s dann vor allem gesellig mit Spanferkelgrillen, Frühschoppen und einem Konzert der Schobbepetzer. Doch auch hier wird der Sport nicht zu kurz kommen, und es sind weitere Sparringskämpfe geplant. Damit an den drei Tagen auf dem Gelände nichts passiert und keine Diebe angelockt werden, haben die Ausrichter die Reservistenkameradschaft Frankenthal mit ins Boot geholt. Sie wird vor Ort Nachtwache halten und auf alles aufpassen. (ax)

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