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Freitag, 12. Oktober 2018 Drucken

Grünstadt

Zur Sache: Die Reaktion der Arbeitnehmer

Die Geschäftsführer Matthias Grundmann und Peter Brauer sagen, dass Mitarbeiter und Betriebsrat frühzeitig über den 2019 anstehenden Personalabbau informiert gewesen seien. Dieser solle sozialverträglich gestaltet werden. Brauer sagt: „Das sind Mitarbeiter, die sich Respekt verdient haben.“

Torsten Weigand, Betriebsratsvorsitzender bei Drahtzug in Altleiningen, sagt, den Mitarbeitern sei schon länger bekannt gewesen, „dass wir den Auftrag für den Standort leider verloren haben und dass wir die Produktion für Miele verlagern“. Der Betriebsrat (9 Personen) stehe mit der Personalabteilung und der Geschäftsführung in Verbindung. Für Oktober seien erste Gespräche mit der Geschäftsleitung und der Gewerkschaft IG Metall terminiert, in denen es um den Stellenabbau gehen soll. Im Hinblick auf die Stimmung in der Belegschaft sagt Weigand: „Die Leute wissen ja, dass wir die Produktion verlagern und machen sich natürlich ihre Gedanken.“

Gewerkschaftssekretär Mathias Franz sagt, der IG Metall sei bekannt gewesen, dass Stellen wegfallen würden, weil die Produktion auf Wunsch des Kunden nach Osteuropa verlagert werde. Die IG Metall habe darauf gedrängt, mehr Informationen über die Pläne zu bekommen, um auch schon früher mit der Arbeitgeberseite beraten zu können. Die Organisationsquote der Drahtzug-Mitarbeiter bei der IG Metall ist weit niedriger als in anderen metallverarbeiteten Unternehmen: Sie liegt nach RHEINPFALZ-Informationen bei unter 50 Prozent. |snr

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