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Samstag, 12. Januar 2019 Drucken

Grünstadt: Lokalsport

Neuer Knipser für Altleiningen

Fussball: Kurz nach dem Abgang von Stürmer Jannik Hildmann nach Eisenberg hat der TuS Altleiningen mit einem Transfercoup in der Offensive nachgelegt: Marco Sorg wechselt vom Oberligisten Arminia Ludwigshafen zum Landesligisten.

Von Selin Yildiz

Vor rund zweieinhalb Jahren voch im Trikot des ASV Fußgönheim: Marco Sorg.

Vor rund zweieinhalb Jahren voch im Trikot des ASV Fußgönheim: Marco Sorg. ( Archivfoto: KUNZ)

«ALTLEININGEN.» Wenn Trainer Florian Schwertl am 29. Januar zum Altleininger Trainingsauftakt ruft, wird mit Neuzugang Marco Sorg die neue Altleininger Knipser-Hoffnung ebenfalls mit von der Partie sein. Der Stürmer (30 Einsätze, 14 Tore in der vergangenen Verbandsligasaison) erhält bei den Altleiningern einen Vertrag bis 2021. Ursprünglich sollte er erst im Sommer Teil der Schwertl-Elf werden, Ludwigshafen habe ihm in Gesprächen aber auch die Möglichkeit offenbart, bereits im Winter zu wechseln. „Altleiningen wollte mich unbedingt. Außerdem hatte ich sehr gute Gespräche mit Trainer Florian Schwertl“, erklärt Marco Sorg gegenüber der RHEINPFALZ.

Bereits im vergangenen Transfersommer hatte TuS-Spielleiter Klaus Philippi den Stürmer auf seiner Liste für potenzielle Neuzugänge. „Der Zeitpunkt damals war einfach noch zu früh, ich wollte unbedingt höher spielen“, so der 28-jährige Neuzugang. Der jetzige Wechsel hat für Sorg, der bei einer Logistikfirma in Ludwigshafen arbeitet, vor allem berufliche Gründe: „Ich bin in der Arbeit mehr eingespannt und wollte deshalb im Fußball ein bisschen kürzertreten.“ Nichtsdestotrotz freut sich der Stürmer riesig auf die bevorstehenden Aufgaben. „Altleiningen hat eine sehr junge und talentierte Mannschaft“, so Sorg. Zudem ist er mit Stürmer Ivan Jukic und Kapitän Sebastian Luber eng befreundet, die Akklimatisierung in die Altleininger Elf sollte somit kein Problem sein. Den Unterschied zwischen Oberliga und Landesliga sieht Sorg vor allem in der Zweikampfhärte. „Es geht in der Landesliga eher weniger um Technik, sondern in erster Linie um ein körperbetontes Fußballspiel.“ Dagegen gibt es laut dem Stürmer nahezu keinen Unterschied zwischen Verbands- und Landesliga.

Seine Rolle im Team ist für den Neuzugang klar: „Ich habe jetzt hier nicht den Anspruch, Kapitän zu werden. Vielmehr will ich der Mannschaft mit meinen Toren helfen und den jüngeren Spielern meine Erfahrung weitergeben.“ Als klassischen Vollstrecker sieht Sorg sich als Stürmer aber nicht: „Es gibt Stürmer, die sich einfach nur vorne hinstellen und ihr Tor erzielen, ich gehöre zu den Stürmern, die sich ihr Tor spielerisch erarbeiten.“ Überhaupt ist Sorge in der Offensive vielfältig einsetzbar. So spielte er bei Aufsteiger Arminia in der aktuellen Oberligasaison auch auf den Flügeln. Persönlich sieht sich der 28-Jährige am liebsten als hängende Spitze.

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