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Mittwoch, 16. Januar 2019 Drucken

Grünstadt: Kultur Regional

Kulturkalender: Neujahrskonzert „Seelenklänge“

«KLEINNIEDESHEIM». Unter dem Motto „Seelenklänge“ steht das Neujahrskonzert am Sonntag, 20. Januar, 17 Uhr, im Schloss Kleinniedesheim mit dem Gesangsensemble der Musikhochschule Frankfurt. Die Veranstalter kündigen eine Mischung aus Oper, Operette und klassischen Liedern an. Solisten sind Daria Kalinina, (Sopran), Florian Löffler (Tenor) und Hedayet Djeddikar (Klavier). Kalinina tritt aktuell als Barbarina in Mozarts „Le Nozze di Figaro“ am Staatstheater Mainz auf und wird ab Februar die Partie der Alciloe in der Oper „Idalide“ am Thüringer Landestheater Rudolstadt singen. Löffler tritt derzeit am Staatstheater Wiesbaden in Richard Wagners „Die Meistersinger von Nürnberg“ auf. Der Tenor ist Stipendiat des Wagner-Verbands. Djeddikar, der als Pianist den ARD-Musikwettbewerb in München begleitet, lehrt an den Hochschulen in Frankfurt am Main, Köln, Mainz und Graz. Der Eintritt zum Neujahrskonzert kostet 15 Euro. Karten gibt es im Vorverkauf in den Bürgerbüros der Verbandsgemeinde in Lambsheim und Heßheim.

Am kommenden Samstag jährt sich zum 100. Mal der Tag, an dem Frauen in Deutschland erstmals das aktive und passive Wahlrecht ausüben konnten. Aus diesem Anlass wird am genannten Jahrestag im Theater Blaues Haus auf dem Weierhof eine „Jahrhundertrevue“ aufgeführt. Ab 20 Uhr bieten Gisela Marx und Dorrit Bauerecker ein kabarettistisch-literarisches Programm. Karten dafür gibt es für 12 Euro beim Donnersberg-Touristik-Verband und in den Buchhandlungen Sattler und Manar. Organisiert wird die Veranstaltung von der Kreis-Gleichstellungsbeauftragten Ute Grüner in Kooperation mit dem Verein Frauen helfen Frauen und dem Verein Blaues Haus.

Ein Mann, eine Gitarre, unplugged – nicht mehr, aber auch nicht weniger: So kündigt der Veranstalter das Konzert an, das Roman Winter am Sonntag, 20. Januar, 15 Uhr, beim Vinothekenopening bei Schreier & Kohn in Großkarlbach spielt. Winter kennt man in der Region auch als den Drummer der Band Cheers, die sowohl deutsch- als auch englischsprachige Rock- und Pop-Songs covert – von den Stones über Chris Isaak bis Wolfgang Petry.

Das Literaturtheater-Projekt des Schauspielers Moritz Stoepel mit Musik des Cellisten und Komponisten Christopher Herrmann wirft einen Blick auf die verletzliche Natur des Menschen im Räderwerk der Technisierung, Überwachung, Digitalisierung und Entmenschlichung der modernen Welt. Im Dialog mit den Bildern der Fotokünstlerin Frau Eva zeichnet das Programm „Ungeheuer ist viel. Doch nichts ist ungeheurer als der Mensch…“ den Menschen in der Maske des „Clowns“ und der des weisen Narren als Überlebenskünstler mit seinen Sehnsüchten, seiner Verzweiflung, Auflehnung und Zorn. Mit Gedichten und Prosa von Sophokles, Aldous Huxley, William Shakespeare und weiteren. Die Vorstellung findet statt am Sonntag, 20. Januar, 17 Uhr, im Sturmfederschen Schloss. Karten: 17 Euro, Schüler/Studenten 7 Euro. Reservierung unter basurconcert@in-kl.de oder Telefon 0172/6583690.

Das Ausstellungsjahr in der Kaiserslauterer Galerie Wack beginnt mit der Schau „Luftübung“. Luftig filigrane, dennoch raumgreifende und verspielt kleine, kompakte Arbeiten, überwiegend aus Stahl, des hessischen Künstlers Wolfgang Nestler füllen die drei Räume, die dennoch ungewohnt weiß und leer wirken. Völlig uneingeschränkt dagegen reagierte das Publikum kürzlich bei der Vernissage: Es umrundete elegant die im Raum stehenden und liegenden Plastiken, parlierte redselig locker über Band-, Rund- und Federstahl hinweg und lauschte mucksmäuschenstill der Laudatorin Sigrid Feeser und schmunzelte über so manches ihrer Bonmots. Galeristin Sigrid Wack und Künstler Wolfgang Nestler ist eine Präsentation mit 21 Arbeiten aus 50 Jahren gelungen, die Kunst erfahren lässt. Wolfgang Nestlers Werke sind noch bis Dienstag, 26. Februar, in der Morlauterer Straße 80, in Kaiserslautern, dienstags bis freitags von 14 bis 19 sowie samstags von 11 bis 16 Uhr zu sehen. |rhp/gnk

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