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Samstag, 10. November 2018 Drucken

Grünstadt: Lokalsport

Eisenberger Selbstbewusstsein

Spiel der Woche: TSG Eisenberg spielt im Derby gegen den SV Obersülzen

Von Reiner Bohlander

«EISENBERG.» Es ist Derbyzeit in der Fußball-A-Klasse Rhein-Pfalz: Die TSG Eisenberg empfängt am Sonntag um 14.30 Uhr den SV Obersülzen. Gespielt wird auf dem Kunstrasenplatz im Waldstadion.

Die Rollen sind klar verteilt: Die TSG, die momentan auf dem fünften Tabellenrang und nur vier Punkte hinter dem zweiten Platz rangiert, peilt auf jeden Fall einen Sieg an. Der SV Obersülzen kommt also als krasser Außenseiter. Momentan krebst das Team von Coach Sascha Gerber in den hinteren Gefilden der A-Klasse herum. Mit elf Punkten belegt der SVO derzeit nur den drittletzten Rang.

„Natürlich wollen wir auf jeden Fall das Spiel gewinnen“, sagt Erik Englert, der Trainer der TSG Eisenberg, und macht klar: „Der SV Obersülzen ist eine bessere Mannschaft, als es derzeit der Tabellenstand aussagt.“ Bei den Eisenbergern ist momentan die Grippewelle ausgebrochen. Einige Akteure werden wohl ausfallen. Sebastian Kuhnhardt wird laut Englert sicher fehlen. Der Angreifer laboriert schon seit einigen Wochen an einer Knieverletzung. Auch Fabio Eisele steht gegen den SV Obersülzen nicht zur Verfügung.

„Wir haben zu Beginn der Saison viele Punkte liegengelassen“, erzählt Englert. Nach Niederlagen gegen Tabellenführer Bobenheim-Roxheim und den VfR Friesenheim (Englert: „Da haben wir eine ganz schlechte Leistung gezeigt“) feierten die Eisenberger aber am vergangenen Wochenende einen 2:0-Sieg gegen den ASV Edigheim. Und nun sollen gegen die im Abstiegskampf steckenden Obersülzer drei Punkte eingefahren werden.

SVO-Coach Sascha Gerber: „Wir müssen mitspielen“

„Leider ist unser Kader immer noch sehr dünn. Nun fällt auch noch Sebastian Limpert wohl für die komplette Restsaison aus. Wir dachten, er hätte sich nur einen Bänderanriss zugezogen. Aber bei einer Untersuchung hat sich herausgestellt, dass er sich das Kreuzband gerissen hat“, berichtet SVO-Trainer Sascha Gerber. Der Coach sagt: „Im vergangenen Jahr haben wir in Eisenberg nicht schlecht ausgesehen. Damals haben wir mitgespielt, vielleicht können wir ja für eine Überraschung sorgen.“ Gerber weiß aber auch: „Wenn du in Eisenberg einen Zähler holst, dann ist das schon ein sehr großer Erfolg.“

Beim 1:5 zuletzt zu Hause gegen Arminia Ludwigshafen sah Obersülzen vor allem in der zweiten Hälfte nicht so gut aus. „Wir müssen versuchen, die Zweikämpfe zu gewinnen. Da unsere gesamte Abwehr ausfällt, können wir uns in Eisenberg gar nicht hintenreinstellen und den Bus parken. Wir müssen mitspielen.“

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