Frankenthal Zur Sache: Zuwanderer nicht auffällig

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Flüchtlinge sind keine Bevölkerungsgruppe, die in der Kriminalstatistik besonders auffällt. So interpretieren die Verantwortlichen der Polizeiinspektion Frankenthal die Daten, die seit 2016 mit Blick auf diesen Kreis der „Zuwanderer“ aufgeschlüsselt werden können. 2017 wurden 208 Straftaten registriert, die dieser Gruppe zuzuordnen sind – 15 Prozent weniger Fälle als im Jahr zuvor (244). Damit entfielen 3,6 Prozent aller erfassten Straftaten auf Flüchtlinge. „Wir haben kein prägnantes Problem mit dieser Gruppe“, hält der stellvertretende Inspektionsleiter Achim Schäfer fest. Erfasst wurden 84 Rohheitsdelikte, 45 Vermögensdelikte, acht Sexualdelikte und 61 weitere in der Statistik nicht genauer aufgeschlüsselte Straftaten. Bei den Rohheitsdelikten handelt es sich überwiegend um Fälle von Körperverletzung. „Weit über zwei Drittel“ davon beträfen Auseinandersetzungen von Flüchtlingen untereinander in ihren Unterkünften, erklärt dazu Polizeichef Thomas Lebkücher.

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