Frankenthal Zur Sache: Die wichtigsten Zahlen

Die Anzahl der polizeilich registrierten Verkehrsunfälle ist im vergangenen Jahr im Dienstbezirk der Polizeiinspektion Frankenthal, zu dem neben Frankenthal selbst noch Bobenheim-Roxheim und die Verbandsgemeinde Lambsheim-Heßheim gehören, von 1927 auf 2112 gestiegen. Leicht verletzt wurden dabei 249 Menschen (2015: 198). 37 Verkehrsteilnehmer erlitten schwere Verletzungen, die im Krankenhaus stationär behandelt werden mussten; im Vorjahr waren es noch vier mehr. Auch 2015 sind zwei Todesopfer zu beklagen: Im April starb ein 73 Jahre alter Radfahrer, der beim Überqueren der Westlichen Ringstraße (Frankenthal) von einem Auto erfasst wurde. Tödlich verletzt wurde Anfang November zudem ein 81 Jahre alter Fußgänger, der am Ortseingang von Heuchelheim die Landesstraße 453 kreuzte und von einem Pkw erwischt wurde. Während in Frankenthal (1706) und Bobenheim-Roxheim (255) die Anzahl der Unfälle zugenommen hat, ist sie in der VG Lambsheim-Heßheim mit 245 konstant geblieben. Häufiger als 2014 sind Unfallverursacher im vergangenen Jahr unerlaubt vom Ort des Geschehens weggefahren: 573 Unfallfluchten wurden der Polizei angezeigt. Allerdings konnten mit 274 auch so viele Fälle aufgeklärt werden wie nie. Bei ein bisschen mehr als der Hälfte der Unfälle (50,5 Prozent) war der Polizeistatistik zufolge ein parkendes Fahrzeug betroffen. Die meisten der Unfälle, nämlich mehr als ein Viertel (28 Prozent), passierten beim Rückwärtsfahren, gefolgt von Kollisionen, bei denen der Verursacher keinen ausreichenden Abstand zum Vordermann eingehalten hatte. Viel Arbeit hatte die Polizei mit dem Straßenverkehr im November. In diesem Herbstmonat krachte es 217-mal. (örg)