Frankenthal Wohltätigkeitswiegen der Gockelswoog: Knapp 8000 Euro eingenommen
Bedacht wird der Verein Helfeelfen, der bei der Scheckübergabe im „Bierfäss'l“ durch die Vorsitzende Cornelia Grewe vertreten war. Die unentgeltlich arbeitenden Mitglieder entwickeln und nähen vorwiegend für Kinder medizinische Spezialkleidung nach Maß. Hierfür gibt es keinen Markt und auch keine Unterstützung durch die Krankenkassen. Die Spende wird für den Einkauf hochwertiger Stoffe und Zubehörteile verwendet.
Auch für Irina Kalusa und Michaela Kämmer kommt das Geld von der Gockelswoog wie gerufen. Die beiden Vorstandsmitglieder des Schullandheimvereins Frankenthal beabsichtigen, dringend notwendige Reparaturmaßnahmen im Außenbereich der Einrichtung in Hertlingshausen finanziell zu unterstützen.
825 Wiegegäste
Den dritten Scheck übergaben Gockelswoog-Präsident Michael Rehmann und sein Vize Uwe Bürkle an Michael Weis und Christina Deheck, den Verantwortlichen der Jugend- und Bambinifeuerwehr, als Beitrag zur Nachwuchsförderung. Es sollen Ausrüstungsteile beschafft und Ausflüge zur Festigung der Gemeinschaft finanziert werden.
Der für die Buchführung zuständige Secretarius Andreas Riedel hat für die RHEINPFALZ aufschlussreiches Zahlenmaterial zusammengestellt. 825 Wiegegäste wurden gezählt. Der Schwerste wog 155 Kilogramm, der Leichteste acht Kilogramm. Das Gesamtgewicht belief sich auf 65.507 Kilogramm. Der Durchschnittswert lag bei 79,4 Kilo. Seit dem Jahr 1949 haben 44.742 Gäste ihr Gewicht auf der Dezimalwaage bestimmen lassen. Im gleichen Zeitraum summierte sich der Wiegeerlös auf inflationsbereinigt 360.920 Euro.