Frankenthal Wirtschaftsförderung: Kapital der Gesellschaft reduziert

Die Stadt selbst wird künftig 30 Prozent an der deutlich verkleinerten Gesellschaft halten.
Die Stadt selbst wird künftig 30 Prozent an der deutlich verkleinerten Gesellschaft halten.

Das Kapital der Frankenthaler Wirtschaftsförderungsgesellschaft (WFG) wird um fast eine halbe Million von 590.000 auf 100.000 Euro reduziert. Gleichzeitig werden die Anteile unter den fünf Gesellschaftern der WFG neu verteilt. Hintergrund der ganzen Transaktion, für die der Stadtrat bei seiner Sitzung kommende Woche noch grünes Licht geben muss, ist die neue Organisation der Wirtschaftsförderung. Wie berichtet, hat die Stadt für diese Tätigkeit eine Stabsstelle innerhalb der Verwaltung eingerichtet und mit Steven Müller einen Wirtschaftsförderer eingestellt. Das bisher in der WFG gebundene Kapital fließt anteilig an die Gesellschafter – Stadt Frankenthal, Sparkasse Rhein-Haardt, Stadtwerke, Baugesellschaft und Vereinigte VR- Bank Kur- und Rhein-Pfalz – zurück. Nach Verrechnung des 2020 aufgelaufenen Verlustes von rund 20.000 Euro bekommen die Stadt mit 127.500 und die Sparkasse mit rund 220.000 Euro die höchsten Beträge ausgezahlt. Die Eigner der GmbH, über die vor allem die Vermarkung des Gewerbeparks Nord abgewickelt wurde, haben auch ihre Anteile neu verteilt: Die Stadt hält künftig 30 Prozent, die vier weiteren Gesellschafter jeweils 17,5 Prozent der Anteile. In der bisherigen Konstellation war die Sparkasse mit 46,6 Prozent der Hauptanteilseigner. Aufgelöst wird auch die Kapitalrücklage von rund 150.000, die mit Verlustvorträgen in nahezu identischer Höhe verrechnet wird.