Frankenthal Wasser marsch
Mit vereinten Kräften haben Oberbürgermeister Martin Hebich (CDU) und Stefan Butsch (SPD), Beigeordneter von Bobenheim-Roxheim, am Freitag die westlich der Landesstraße 523 verlegte Trinkwasserleitung der Stadtwerke symbolisch in Betrieb genommen. Die Leitung verläuft entlang des Wirtschaftswegs.
Bereits seit Dezember ist die autarke Versorgung der Altrheingemeinde über die neuen Rohre gesichert. Rund zwei Millionen Euro hat die Verlegung der knapp 3,5 Kilometer lange Hauptwasserleitung aus Polyethylen – Durchmesser 25 Zentimeter – zwischen Frankenthal und Bobenheim-Roxheim gekostet. Die ursprünglich mit fünf Monaten veranschlagte Bauzeit hatte sich wegen einer Schlechtwetterperiode und zusätzlichen behördlichen Auflagen für die Erdbautechnik um vier Monate verzögert. Stadtwerke-Geschäftsführer Thomas Bollheimer hob die seit vielen Jahren bestehende Partnerschaft mit den Gemeindewerken Bobenheim-Roxheim hervor. „Es läuft Hand in Hand und funktioniert wunderbar.“ Daher habe man auch den Vertrag über die Wasserversorgung auf weitere Jahrzehnte verlängert. Die alte Leitung habe immerhin fast 100 Jahre gehalten, sagte Bollheimer. Bei Routinemaßnahmen seien Probleme an dieser Leitung und auch ein Wasserrohrbruch festgestellt worden, erläuterte Christoph Bauer, technischer Bereichsleiter der Stadtwerke. Die alte Leitung sei schwer zugänglich gewesen, da sie unter der Landesstraße lag. Die Arbeiten hätten die Stadtwerke vor einige Herausforderungen gestellt. So habe für die Radfahrer wegen der Sperrung des Wirtschaftswegs eine sichere Querungshilfe an der L 523 hergestellt werden müssen. Um die Beeinträchtigungen für den landwirtschaftlichen Verkehr so gering wie möglich zu halten, habe man nicht in offener Bauweise gearbeitet, sondern mittels Spülbohrung. OB Hebich sprach von einem Projekt der Grundversorgung und merkte an, dass die Baumaßnahme lautlos über die Bühne gegangen sei. Die gute Zusammenarbeit mit den Stadtwerken stellte Beigeordneter Stefan Butsch heraus.