Rhein-Pfalz-Kreis Vor dem Landgericht: Überfall auf Tankstelle mit Spielzeugpistole

Der Angeklagte soll einen Mitarbeiter und Kunden der Tankstelle mit einer Spielzeugpistole und einem Taschenmesser bedroht haben
Der Angeklagte soll einen Mitarbeiter und Kunden der Tankstelle mit einer Spielzeugpistole und einem Taschenmesser bedroht haben.

Maskiert und mit einer Spielzeugpistole sowie einem Taschenmesser ausgestattet soll ein 28-Jähriger aus dem Rhein-Pfalz-Kreis im Dezember 2023 versucht haben, eine Tankstelle in Birkenheide auszurauben. Der Mann ist laut Gericht psychisch krank. Ab Freitag geht es am Landgericht Frankenthal darum, ob der Angeklagte weiter in einem psychiatrischen Krankenhaus untergebracht wird.

Bei dem Überfall auf die Tankstelle soll der 28-Jährige den Mitarbeiter unter Todesandrohung zur Herausgabe von 1000 Euro aufgefordert haben. Außerdem hat er laut Anklage Kunden mit einem Messer bedroht. Zwei Kunden sei es schließlich gelungen, den Mann zu überwältigen. Während eines Aufenthaltes in einer geschlossen psychiatrischen Klinik in Klingenmünster soll der Mann außerdem einem Mitpatienten einen abgebrochenen Löffel an den Hals gehalten und von einer Geiselnahme gesprochen haben. Seine Forderung: Die Türen seien zu öffnen, damit er die Klinik verlassen könne. Nach längerem Einreden soll der Mann schließlich von dem Mitpatienten abgelassen haben.

Der Beschuldigte ist laut Gericht bislang nicht strafrechtlich in Erscheinung getreten. Die Staatsanwaltschaft befürchte jedoch, dass der psychisch erkrankte Mann weitere ähnliche Straftaten begehen könnte. Sie beantragt daher, die vorläufige Unterbringung in einem psychiatrischen Krankenhaus beizubehalten. Für 11. und 16. Juli sind Fortsetzungstermine angesetzt.

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