Frankenthal Vier Monate länger als geplant

Im Dezember sollen die Baustellenschilder weggeräumt sein, kündigen die Stadtwerke an.
Im Dezember sollen die Baustellenschilder weggeräumt sein, kündigen die Stadtwerke an.

Die Fertigstellung der neuen Trinkwasserleitung, die die Stadtwerke Frankenthal westlich der Landesstraße 523 zwischen Bobenheim-Roxheim und Frankenthal verlegen, lässt auf sich warten. Die Bauzeit und damit auch die Sperrung des neben der L 523 verlaufenden Wirtschaftswegs haben sich um vier Monate verlängert.

„Wir rechnen damit, den Bau bis Anfang Dezember abschließen zu können“, erklärte Melanie Brünner, Sprecherin der Stadtwerke, auf Anfrage der RHEINPFALZ. Wegen der Bauarbeiten musste diese Woche auch an der Autobahnanschlussstelle Frankenthal-Nord die Ausfahrtsspur in die Wormser Straße verkürzt werden (wir berichteten). Als das Projekt Ende Januar im Planungs- und Umweltausschuss vorgestellt wurde, war noch von einer Bauzeit von etwa fünf Monaten für den zweiten Leitungsabschnitt die Rede. Zu diesem Zeitpunkt sei aber noch nicht abschließend geklärt gewesen, wie die Fußgänger und Radfahrer währenddessen sicher umgeleitet werden könnten, sagt Brünner. „Die endgültige verkehrsrechtliche Anordnung zur Überquerung der L 523 auf Höhe des Motocross-Geländes konnte nach intensiver Abwägung erst Mitte Februar erteilt werden.“ Wegen einer Schlechtwetterperiode konnten die Stadtwerke dann erst Ende März mit den Erdarbeiten beginnen. Im weiteren Verlauf seien für die Querungen der L 523 und der nördlichen Anschlussstelle der Autobahn A 6 zusätzliche behördliche Auflagen für die Erdbautechnik hinzugekommen, begründete die Pressesprecherin die Verzögerung. Brünner: „Die Einholung eines geforderten Gutachtens zur Bodenstatik und die damit einhergehende aufwendigere Bautechnik sorgten für eine gewisse Hemmung des Baufortschritts.“ Auch zusätzliche Vorkehrungen für eine absolut sichere unterirdische Kreuzung anderer sensibler Infrastruktur im Baufeld hätten die Arbeiten verlängert. Melanie Brünner wies auch darauf hin, dass sich die auf der L 523 eingerichtete Querungshilfe für Radfahrer und Fußgänger mit der Verengung der Fahrbahn und der Anordnung von Tempo 50 bewährt habe. Laut Polizei und Verkehrsbehörden seien bisher keine Zwischenfälle bekannt geworden.

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