Frankenthal Sport-Magazin: Fußball: Großer Aderlass in Dirmstein

Schwerer Aderlass beim TuS Dirmstein (Fußball-A-Klasse). Nachdem sich schon Abwehrspieler Patrick Hilzendegen (24) und Torhüter Dennis Pfeiffer (28) dem Bezirksligisten ASV Maxdorf angeschlossen haben, wechselt auch der defensive Mittelfeldspieler Thomas Gomola (29) zu den ambitionierten Maxdorfern. ASV-Trainer Oliver Meyer bezeichnete Gomola als Königstransfer. Er sei der Führungsspieler, der seinem Team gefehlt habe. Damit nicht genug: Auch Stürmer Marc Erbach (26) verlässt den TuS und wird sich nach Informationen von Toni Antonaci, dem Spielleiter des Ligarivalen SV Ruchheim, dem SVR anschließen. „Hat Antonaci den Erbach-Wechsel als perfekt gemeldet?“, fragte TuS-Spielleiter Christian Beller am Donnerstag und war sichtlich irritiert. Erbach habe ihn noch nicht informiert. (thl) Fußball-C-Klassist TuS Großkarlbach bleibt in der Erfolgsspur. Nur vier Tage nach dem Heimsieg über Tabellenführer TSV Grünstadt (42 Punkte) feierte der TuS am Donnerstagabend einen 3:0-Erfolg im Nachholspiel über den TSV Carlsberg. Der TuS belegt nun Rang zwei (40 Punkte) und hat nur noch zwei Zähler Rückstand auf den Spitzenreiter. Spielertrainer Steffen Jaeschke bezeichnete das 3:0 als verdient. Sein Team habe zwar ein paar Probleme mit der recht harten Gangart von Carlsberg gehabt, aber der TSV sei nur zweimal vors TuS-Tor gekommen. Philipp Rossberg sorgte schon in der neunten Minute für das 1:0. Das 2:0 fiel in der 58. Minute. Es war ein Eigentor von Gästetorhüter Jan Renk, der laut Jaeschke über den Ball getreten hat. Für die frühe Entscheidung sorgte nur fünf Minuten später Nils Deuschel mit dem 3:0. „Das war ein sehr schönes Kopfballtor nach einer tollen Flanke“, lobte Jaeschke. Er sei derzeit ohnehin „sehr, sehr zufrieden mit der Leistung und Einstellung von allen, auch mit den Ersatzspielern“. Da die Liga sehr ausgeglichen sei, wollte der TuS-Spielertrainer aber noch keine Prognose für den Saisonendspurt abgeben. „Wir haben noch fünf schwere Spiele. Wenn es zum direkten Aufstieg reicht, wehren wir uns nicht. Ansonsten begnügen wir uns mit der Relegation.“ Dass es in Großkarlbach seit der Winterpause „optimal läuft“, führt Jaeschke auf die gute Trainingsbeteiligung und die Bereitschaft aller zurück, sich für den Erfolg reinzuhängen. (ax)

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