Meinung
Sparkassenfilialen in den Vororten: Wenn’s um Politik geht ...
Oberbürgermeister Nicolas Meyer (FWG) nennt sie nicht beim Namen. Aber es liegt auf der Hand, wer sich angesprochen fühlen sollte, wenn er spitz bemerkt, dass Spekulationen im Vorfeld der Verwaltungsratssitzung zur Zukunft der Sparkassenstruktur in Frankenthal „für die erforderliche Sachdiskussion nicht hilfreich“ gewesen seien. In der Tat hatten gleich zwei amtierende Ortsvorsteher vor Ostern vor den Folgen von „geplanten Schließungen“ gewarnt. So weit sind Ulrich Fleischmann und Simon Lutz (beide CDU) gegangen, während Lutz’ Vorgänger Adolf-José König wabernde Gerüchte kommentierte.
So weit gehen die Einschnitte in den Service erfreulicherweise nicht. Nicht, weil die Sparkassenchefs, die in Bad Dürkheim residieren, klein beigaben, sondern weil sie von vornherein gar nicht so weit gedacht haben, geben sie ihrerseits zu Protokoll. So hat dieser kleine Erfolg für die Kundschaft viele Väter, abwägend agierende und resolut verteidigende. Am Ende des Gerangels bleiben zwei Schmalspur-Sparkassen in Mörsch und Flomersheim auf dem Platz, zumindest für die nächsten fünf Jahre.
