Frankenthal SG verschläft den Start

Durchsetzungsvermögen: SG-Spielerin Jennifer Gütermann nimmt es mit zwei Gegnerinnen auf.
Durchsetzungsvermögen: SG-Spielerin Jennifer Gütermann nimmt es mit zwei Gegnerinnen auf.

«Frankenthal.» Nichts zu holen gab es am Wochenende für die beiden Teams aus dem Verbreitungsgebiet in der Handball-Pfalzliga der Damen. Schlusslicht SG Lambsheim/Frankenthal bezog gegen den TuS Heiligenstein die nächste Heimpleite. Und der ersatzgeschwächte SC Bobenheim-Roxheim verlor bei der HSG Dudenhofen/Schifferstadt.

SG Lambsheim/Frankenthal – TuS Heiligenstein 14:17 (5:9)

Schlusslicht Lambsheim/Frankenthal brauchte zu lange, um ins Spiel zu kommen. So lag das Team von Trainer Norbert Landau früh zurück. Sein Team agierte im Angriff zu ideenlos. Trotz vernünftiger Abwehrarbeit gelang es nicht, aus den nur 17 Gegentreffern Kapital zu schlagen. Den drei vergebenen Siebenmetern wollte er nicht nachtrauern. „Heiligenstein hat ebenfalls drei verworfen.“ Nach dem Seitenwechsel fand das Schlusslicht besser seinen Rhythmus. Doch der Vier-Tore-Rückstand erwies sich als zu große Bürde. Leslie Teufert verkürzte für die Gäste auf 9:11. Doch zehn Minuten später hieß es 10:15. Isabell Unterweger traf nun zweimal in Folge für die SG. Doch auf der Gegenseite pustete Jessica Weis mit ihrem Doppelschlag den Hoffnungsfunken wieder aus. „Wir haben das Spiel in der Anfangsphase verloren, das ist ärgerlich. Wir werden nun alles daran setzen, es nächste Woche besser zu machen. Ein Sieg würde uns mal gut tun“, meinte SG-Spielerin Anita Sima. Am Wochenende kommt es zum Kellerduell mit dem Vorletzten VTV Mundenheim II. Es ist wohl die letzte Chance für den Aufsteiger, noch mal Anschluss zu finden. SG Lambsheim/Frankenthal: Florentine Geibel - Fett, Gütermann, Bollig, Bogusz (2), Maximiliane Geibel (2), Koch, Sauer (1), Unterweger (5), Sima (1/1), Teufert (2), Konrad (1/1). HSG Dudenhofen/Schifferstadt – SC Bobenheim/Roxheim 33:24 (15:13) Bei SC-Trainer Heiko Breth werden zunehmend Qualitäten in Sachen Personalpuzzle verlangt. Meike Menger und Franziska Wenzel sind schwanger und fallen erst mal aus. Torfrau Carmen Stephan verletzte sich im Training. Breth hofft, dass sie in zwei Wochen wieder einsatzfähig ist. So nahm der Coach einige Spielerinnen der A-Jugend und der zweiten Mannschaft mit. Nach einem holprigen Start brachte Nathalie Höchst den SC 4:3 in Führung. Es sollte aber die einzige bleiben. Heiko Breth war nach dem Spiel etwas enttäuscht. Allerdings zollte er auch dem Gastgeber Respekt. „Die HSG hat schnell gespielt und hinten aggressiv, aber keinesfalls hart verteidigt“, befand der Trainer. Seine Mannschaft gab sich zwar nie auf, aber immer, wenn es vom Ergebnis her etwas enger wurde, gab es ein Gegentor durch einen Konter. Weiter geht’s für den SC Bobenheim-Roxheim am 4. Februar. Dann empfängt die Breth-Sieben, aktuell auf Rang sieben in der Tabelle, den TuS Heiligenstein. SC Bobenheim-Roxheim: Held - Schmid, Nathalie Höchst (3), Flohn, Stephan (2), Cindy Höchst (5), Diemer (7/3), Hörner (4), Mehrhof, Reber (3), Daut.

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