Frankenthal SC zieht Tempo an und gewinnt
«Bobenheim-Roxheim.» Die Handballerinnen des SC Bobenheim-Roxheim haben einen Start nach Maß in die Rückrunde hingelegt. Das Team von Trainer Heiko Breth bezwang in eigener Halle die FSG Hauenstein/Rodalben und tauschte mit den Gästen den Platz in der Tabelle. Die SG Lambsheim/Frankenthal hielt beim Tabellenzweiten Lingenfeld/Schwegenheim nur eine Halbzeit lang gut mit und verlor 18:29 (9:13).
SC-Trainer Heiko Breth sah ein Spiel, das lange Zeit ausgeglichen war. Beide Mannschaften agierten auf demselben Niveau. So wechselte die Führung vor dem Seitenwechsel ständig hin und her. Beim Stand von 8:11 hatten sich die Gäste etwas abgesetzt. Dem SC gelang jedoch bis zum Pausenpfiff der Ausgleich. Erst Mitte der zweiten Spielhälfte gelang es den Gastgebern, die Partie zu kontrollieren. Nach dem 15:15 verschaffte sich Bobenheim-Roxheim mit dem 19:15 etwas Luft. Allerdings steckten die Gäste aus der Südwestpfalz nicht auf und kamen noch mal auf 20:21 aus ihrer Sicht heran. Davon ließ sich der SC aber nicht beirren. „Wir haben das Tempo erhöht und viel über den Kreis gespielt“, berichtete Breth. Er freute sich am Ende über zwei wichtige Zähler. Und für seine beiden Spielerinnen Nathalie Höchst und Carina Stephan hatte er noch ein Sonderlob übrig. „Sie haben im richtigen Moment die entscheidenden Tore gemacht und so wesentlich zum Erfolg beigetragen.“ Aufgrund der kämpferischen Leistung sei der Sieg in Ordnung, befand Breth. Durch den Erfolg tauschte der SC mit den Gästen den Platz, ist jetzt Siebter. SC Bobenheim-Roxheim: Meißner, Fenselau, Kühn - Sejdja, Nathalie Höchst (7), Flohn, Stephan (4), Cindy Höchst (3), Diemer (7/3), Hörner (2), Mehrhof, Reber (2), Daut. HSG Lingenfeld/Schwegenheim – SG Lambsheim/Frankenthal 29:18 (13:9) Aufsteiger SG Lambsheim/Frankenthal wartet weiter auf die nächsten Zähler im Kampf um den Klassenverbleib. Trotz der Niederlage gegen das Spitzenteam zeigte sich SG-Sprecherin und Torfrau Viktoria Furcht aber nicht allzu enttäuscht. „Wir haben speziell in der ersten Halbzeit eine gute Leistung gezeigt. Im weiteren Verlauf des Spiels hatten wir dann einiges Pech“, sagte Furcht. Damit spielte sie aber nicht nur auf die drei vergebenen Siebenmeter an. Auch einige Latten- und Pfostentreffer sorgten dafür, dass die SG das Resultat nicht enger gestalten konnte. Beste Werferin beim Tabellenletzten war Marie Lang. Aber auch ihre sieben Treffer reichten nicht aus, um die nächste Niederlage der SG Lambsheim/Frankenthal abzuwenden. SG Lambsheim/Frankenthal: Furcht – Fett, Gütermann (1), Bollig (3), Bogusz (2), Geibel, Sauer (1), Unterweger, Sima (1), Teufert (1), Konrad (2/1), Lang (7).