Handball
Pfalzliga: SG Lambsheim/Frankenthal mit nächster Heimpleite
Es war wie schon so oft in dieser Spielzeit: Auch gegen die „Nordpfälzer Wölfinnen“ bot die SG Lambsheim/Frankenthal eine Halbzeit lang eine gute Leistung. Diesmal war es die erste Halbzeit, nach der die Gastgeberinnen auch 12:9 führten. Doch wie schon so oft in dieser Saison schaffte es die SG nicht, dieses Niveau auch nach dem Seitenwechsel zu halten. Am Ende musste sich die Scharfenberger-Sieben deutlich geschlagen geben.
Schuld an der neuerlichen Pleite war auch eine suboptimale Ausbeute von der Siebenmeterlinie. Nur fünf von neun fanden Weg ins Ziel. Besonders ärgerlich waren aus SG-Sicht vor allem die verworfenen drei Strafwürfe aus der ersten Spielhälfte. Ein möglicher Sechs-Tore-Vorsprung hätte einen anderen Spielverlauf ermöglicht.
Déjà-vu nach der Pause
Bis Mitte der ersten Halbzeit blieb das Spiel ausgeglichen. Doch dann setzte sich das Schlusslicht etwas ab. Nach dem Wiederanpfiff erlebte Elena Scharfenberger allerdings ein Déjà-vu. Wie bereits im Hinspiel gelang es ihrer Mannschaft nicht, die Halbzeitführung über die Zeit zu bringen. So wurde es wieder nichts mit dem ersten Saisonsieg. Der Klassenverbleib rückte damit noch weiter außer Reichweite.
In Halbzeit zwei gelangen der SG nur acht Treffer. „Ohne Tore gewinnt man kein Spiel“, haderte Scharfenberger. „Es hat so gut angefangen, aber als wir aus der Halbzeitpause kamen, wurde nichts von dem Besprochenen umgesetzt.“ Die HR habe in der Abwehr offensiver agiert und sei so zu leichten Ballgewinnen gekommen. Die SG habe nicht mehr mit so viel Tempo gespielt und sich in Einzelaktionen verzettelt.