Handball
Pfalzliga: Damen der SG Lambsheim/Frankenthal empfangen HSG Mutterstadt/Ruchheim
Es ist das Kellerduell in der Handball-Pfalzliga der Damen an diesem Wochenende: Die SG Lambsheim/Frankenthal empfängt als Vorletzter Schlusslicht HSG Mutterstadt/Ruchheim. Die SG hat einen Zähler, die Gäste haben noch keinen auf dem Konto. SG-Interimstrainerin Saskia Leßmann, die voraussichtlich noch zwei Spiele das Kommando an der Seitenlinie hat und dann wieder an Elena Scharfenberger übergibt, würde das Punktekonto bis dahin gerne noch aufstocken.
Ein doppelter Punktgewinn gegen das Schlusslicht würde sich da gut machen. Damit könnte die SG den Abstand zu Hauenstein/Rodalben etwas verringern. Das Team aus der Südwestpfalz hat aktuell fünf Punkte und ist auf Platz zehn – dem ersten sicheren Platz in Sachen Klassenverbleib. Mit einem Erfolg könnte die SG eine Serie starten. Denn die nächsten Gegner sind dann alle aus der unteren Tabellenhälfte.
Leßmann warnt vor den Gästen
Leßmann sprach gegenüber der RHEINPFALZ von einer vernünftigen Trainingseinheit. Doch sie warnt vor den Gästen. Diese bewiesen am vergangenen Wochenende bei der mit drei Toren Unterschied knappen Niederlage gegen die HR Göllheim/Eisenberg/Asselheim/Kindenheim aufsteigende Form. Am Donnerstagabend gab es allerdings eine deutliche 18:35-Packung gegen die HSG Dudenhofen/Schifferstadt.
„Wir haben uns gut vorbereitet und sind motiviert, diese beiden Punkte sind wichtig. Wichtig ist vor allem, dass wir das abrufen, was wir können und als Team agieren. Gelingt uns das, werden wir gewinnen“, gibt sich Leßmann kämpferisch. Verzichten muss die Interimstrainerin weiterhin auf die beiden verletzten Spielerinnen Lisa Konrad und Jennifer Birkenstock. Der Einsatz von Isabell Unterweger (Studium) ist noch fraglich.